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Strom in Dresden wird billiger: Drewag und EnviaM kündigen Preissenkungen an

Strom in Dresden wird billiger: Drewag und EnviaM kündigen Preissenkungen an

Gute Nachricht für die Verbraucher: Strom wird im nächsten Jahr billiger. Viele Kunden auch in Dresden können mit einer leichten Preissenkung rechnen.

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Quelle: dpa

Der ostdeutsche Regionalversorger EnviaM, der 1,13 Millionen Kunden in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg versorgt, kündigte gestern als Vorreiter eine Ermäßigung zum Jahresanfang an. Privatverbraucher zahlen demnach im Schnitt 1,8 Prozent weniger. „Der Strompreis für den durchschnittlichen Gewerbekunden reduziert sich um 4,2 Prozent“, sagte EnviaM-Vorstand Andreas Auerbach.

Das Tochterunternehmen des Essener Energieriesen RWE bleibt dabei nicht ­allein auf weiter Flur. „Wir werden eine Senkung vornehmen“, verkündete Gerlind Ostmann von den Stadtwerken Dresden (Drewag) gegenüber DNN. Die genaue Höhe werde noch berechnet. Auch die Stadtwerke Leipzig kalkulieren derzeit die Preise für 2015. „Aktuell gehen wir insgesamt von einer Preissenkung aus“, sagte Firmensprecherin Miriam Wortmann. Details stehen noch nicht fest.

Auerbach begründete die Herabsetzung mit deutlich niedrigeren Beschaffungskosten. „Das geben wir an die Kunden weiter.“ Tatsächlich sind die Preise im Sinkflug. An der Leipziger Energiebörse EEX wird Strom aus Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerken seit Längerem mit rund 3,8 Cent je Kilowattstunde gehandelt (2010: 13 Cent). Diese Preisvorteile geben Energieversorger, die sich an der Börse zum Teil mittelfristig mit Strom eindecken, jetzt an die Verbraucher weiter.

Die Braunkohlekraftwerke sind laut Angaben von Johannes Kempmanm, Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, öfter im Netz, „weil sie mit dem Rückgang der Preise an der Strombörse noch am besten klar kommen“. Hinzu kommt, dass sich die Umlage für die Einspeisung der erneuerbaren Energien im nächsten Jahr leicht von 6,24 Cent je Kilowattstunde auf 6,17 Cent ermäßigt. Steigende Netzentgelte werden so mehr als ausgeglichen.

Mittelfristig ist dagegen keine Entwarnung angesagt. Auerbach „kann sich zwar vorstellen, dass der Strompreis auch über den Jahreswechsel 2015/16 unverändert bleibt“. Doch sei wegen der Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien danach mit einem Anstieg zu rechnen.

Auerbach kündigte an, dass die Gaspreise zumindest bis Ende September 2015 konstant bleiben. Die Ukraine-Krise habe keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit.

Ulrich Milde

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