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Streit zwischen Rathaus-Planern und Dresdner Stadtverwaltung geht weiter

Streit zwischen Rathaus-Planern und Dresdner Stadtverwaltung geht weiter

Der Streit um die Kündigung der Arbeitsgemeinschaft (Arge) für die Bauplanung und Bauüberwachung des Dresdner Rathauses geht in die nächste Runde.

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Sie Sanierung des Dresdner Rathauses ist deutlich teurer als gedacht - ein Teil der Mehrkosten geht nach Ansicht der Stadt auf Fehler der Planer zurück.

Quelle: Tanja Tröger

Nachdem die Arge über einen Anwalt mitgeteilt hatte, dass die Vorwürfe der Stadtverwaltung haltlos seien und „beweisbar nicht der Wahrheit entsprechen", schießt die Verwaltung nun zurück.

Die Arge habe bei der Bauüberwachung nachweislich geschlampt und dadurch die Kosten für die Sanierung des Rathauses immer weiter in die Höhe getrieben. „Festzuhalten ist, dass die Arge nicht in einem einzigen Fall der zahlreichen Mängelrügen auch nur ansatzweise hat erkennen lassen, geschweige denn eingeräumt, dass ihr ein Fehler unterlaufen sein könnte. Stets gab es andere Schuldige. Vorzuwerfen hat sich die Stadt Dresden allenfalls, dass sie nicht schon früher diesen Schritt hätte gehen müssen“, teilte die Stadtverwaltung jetzt mit.

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Auf der Baustelle im Rathaus geht es voran.

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Beispielsweise sei beim Südbalkon das Gerüst entfernt worden, bevor der Balkon von einem Statiker abgenommen wurde. Das Gerüst musste daraufhin noch einmal aufgebaut werden. Weiterhin habe die Arge im Keller einen Anstrich verwendet, der für Innenräume nicht geeignet war, was bei Arbeitern zu Übelkeit und Schwindelanfällen geführt habe. Nach Darstellung der Stadt konnte der Streit erst beigelegt werden, nachdem die Verwaltung auf eigene Kosten ein Gutachten anfertigen ließ.

Auch in den vergangenen Wochen habe es mehrere Auseinandersetzungen gegeben. Mehrfach habe die Arge versucht, Vertreter des Bauherren von der Baustelle zu werfen. Überraschend sei die Trennung daher nicht gekommen. „Wenn sich die Arge zu einem Opfer stilisieren möchte, so ist dies ihre Sache. Die Kündigung war vielmehr notwendig, weil endgültig kein Vertrauen mehr in die Leistungsfähigkeit bestand“, so die Stadtverwaltung.

sl

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