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Streit um Johannstädter Kleingärten geht weiter: Beirat fordert Ersatz in räumlicher Nähe

Streit um Johannstädter Kleingärten geht weiter: Beirat fordert Ersatz in räumlicher Nähe

Im Ergebnis seiner jüngsten Sitzung hat der Kleingartenbeirat der Stadt Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) aufgefordert, sich für die Kleingärtner, deren Parzellen durch den geplanten Bau des Parkhauses an der Pfotenhauerstraße wegfallen sollen, einzusetzen.

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Archivbild

Quelle: dpa

„Wir stellen den Antrag zu prüfen, ob nicht in räumlicher Nähe Ersatzflächen für die Kleingärten gefunden werden können", so Dietmar Haßler gegenüber DNN. Der CDU-Stadtrat ist selbst Kleingärtner und Vorsitzender des Kleingartenbeirates.

Ausgleichsflächen am Rande der Stadt wie in Pillnitz – so ein Vorschlag – seien für die Schreber der betroffenen Anlage in Johannstadt, die in der Regel dort auch wohnen, keine Alternative.

Laut Frank Hoffmann, Vorsitzender des Stadtverbandes der Gartenfreunde Dresden, habe Dresdens Erster Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf der Sitzung versichert, dass es die Stadtverwaltung als politische Aufgabe ansehe, für die durch den Parkhausbau in der Gleisschleife ebenfalls betroffenen Internationalen Gärten einen zumutbaren Alternativstandort zu finden. Wie Hilbert am Donnerstag gegenüber dem Stadtrat mitteilte, soll es hier in der ersten Aprilwoche Gespräche geben. Die Stadt könne für die internationalen Gärten zwei Alternativflächen in der Johannstadt anbieten.

Ein weiterer Punkt der jüngsten Sitzung des Kleingartenbeirates waren die Auswirkungen der geplanten Erweiterung des Wissenschaftsstandortes Ost in Strehlen/Reick und der eventuellen Verlängerung der Liebstädter Straße mit neuer Bahnunterführung auf die dort ansässigen Kleingärten. Die Planungen für den Wissenschaftsstandort sind noch längst nicht abgeschlossen, deshalb lasse sich noch nicht genau sagen, wie viele Kleingärten am Ende weichen müssen, so Frank Hoffmann. Er rechnet damit, dass in den fünf in dem Gebiet ansässigen Vereinen mit insgesamt rund 390 Gärten 100 Parzellen betroffen sein könnten. „Für diese Gärten soll es jedoch Ersatzflächen auf Brachflächen zwischen Rayskistraße und Gärtnerei Rülcker geben", berichtet Dresdens Kleingärtnerchef vom Plan der Verwaltung.

cat. / sl

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