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Streit um Gepida-Route: Wer hat was geworfen?

Demo-Montag Streit um Gepida-Route: Wer hat was geworfen?

Kurz vor dem nächsten Demo-Montag in Dresden erheben die Pegida-Gegner von „Gepida“ schwere Vorwürfe gegen die Dresdner Versammlungsbehörde. Die schränke den Protest gegen die Asyl- und Islamgegner ein und kriminalisiere den Protest.

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Pegida am 23. Mai 2016

Quelle: dpa

Dresden. Kurz vor dem nächsten Demo-Montag in Dresden erheben die Pegida-Gegner von „Gepida“ schwere Vorwürfe gegen die Dresdner Versammlungsbehörde. Die schränke den Protest gegen die Asyl- und Islamgegner ein und kriminalisiere den Protest.

Dies sei „ein fatales Signal für alle, die sich für Freiheit und Gerechtigkeit und gegen Ungleichwertigkeitsideologien einsetzen. Es sollte selbstverständlich sein, dies zu tun - und kein Verbrechen", teilt Gepida-Sprecherin Kim Schubert mit.

Tatsächlich hat die Stadtverwaltung die Route von Gepida minimal verlegt. Das Bündnis startet am Theaterplatz und läuft über den Neumarkt in Richtung Altmarkt. Statt jedoch vor dem Kulturpalast über die Kleine Kirchgasse muss Gepida hinter dem Kulturpalast entlang laufen, um dann in Höhe des Quartiers "M" zu demonstrieren. Der geforderte Protest in Hör- und Sichtweite ist also weiter gegeben, stellt die Stadtverwaltung klar.

Etwa 2000 Pgeidaanhänger zogen am Montagabend durch die Neustadt, rund 1000 Gegendemonstranten stellten sich ihnen entgegen. Bei den Demos blieb es friedlich, nur gegen etwa 70 Hooligans musste die Polizei mit Pfefferspray vorgehen. (Fotos: DNN)

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Umstritten ist allerdings einer der Gründe für die Routenänderung: Hier stützt sich die Stadt alleine auf Vorwürfe von Pegida. Die hatten am vergangenen Montag geklagt, Gegendemonstranten hätten mit Schraubenmuttern geworfen. Beweise dafür gibt es freilich nicht. Weder unabhängige Passanten noch einer der 500 an diesem Abend eingesetzten Polizisten habe etwas bemerkt, teilte die Polizei auf DNN-Anfrage mit.

Laut Polizeisprecher Thomas Geithner sei innerhalb einer Woche keine Anzeige eingegangen. „Zwischenzeitlich haben sich jedoch Zeugen bei der Landeshauptstadt schriftlich gemeldet. Ihre Aussagen bilden nun die Grundlage eines Ermittlungsverfahrens“, so Geithner weiter.

DNN

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