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Streit um Freiraum Elbtal geht weiter – Grundstücksbesitzer reicht Räumungsklage ein

Streit um Freiraum Elbtal geht weiter – Grundstücksbesitzer reicht Räumungsklage ein

Der Verein Freiraum Elbtal e.V. muss sein angestammtes Gelände verlassen. Wie Regina Töberich, Geschäftsführerin von DresdenBau und Projektierungs GmbH, am Donnerstag gegenüber DNN-Online mitteilte, läuft inzwischen eine Räumungsklage gegen den Verein.

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Dresden Bau plant ein Wohnprojekt mit 151 Wohnungen.

Quelle: Visualisierung DresdenBau

Dessen Mietvertrag war Ende Juni ausgelaufen. Der Freiraum e.V. arbeitet und lebt allerdings weiter auf dem Gelände. Noch am Mittwoch hatte Sprecherin Jacqueline Muth von einem Status der Duldung gesprochen.

Regine Töberich, deren Firma auf dem Grundstück für 68 Millionen Euro mehr als 150 Wohnungen errichten will, ist hingegen vom Verhalten des Vereins verärgert. „Ich fühle mich ausgenutzt von den Mitgliedern des Vereins. Wiederholt habe ich ihnen eine Verlängerung des Mietvertrages angeboten, wenn sie dann das Gelände ohne Ärger räumen“, so die Dresden Bau-Architektin. Am 28. Juni, zwei Tage vor Ablauf des Mietverhältnisses habe sie einen Brief vom Anwalt des Vereins bekommen mit der Aussage, der Verein wolle das Gelände nicht räumen.

Nach dem Ende des Mietvertrages zum 30. Juni habe sie sich mit Grünen-Stadtrat Thomas Löser getroffen, um eine Lösung zu finden, so Töberich. Ihr Angebot zur Verlängerung des Mietvertrages sei aber vom Freiraum e.V. unbeantwortet geblieben. Ihre Geduld sei nun überstrapaziert. „Unter dem Deckmäntelchen, sie seien ein kultureller Verein, suchen die Mitglieder nur nach günstigem Wohnraum“, ärgert sich Töberich. Sie sei sich sicher, dass der Verein nach den Vorfällen keine neuen Vermieter finden werde.

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Freiraum Elbtal lädt am Samstag ab 15 Uhr zum Tag der offenen Tür, um auf sich und die Raumproblematik aufmerksam zu machen. „Es wäre sehr tragisch, wenn sich unser Verein mit 40 Mitglieder auflösen müsste und die künstlerische Gäste ihre Ateliers verlieren“, bedauert Jacqueline Muth. „Die Auflösung wäre ein weiteres Paradebeispiel für das Aussterben von nichtkommerziellen Vereinen in Dresden.“ Kritisch äußert sich die Sprecherin auch über das Verhalten der Verwaltung in Sachen Vermittlung von leerstehenden Objekten. „Das soziale Zentrum etwa hat sich vor Jahren um ein leerstehendes Objekt beworben, wurde aber abgelehnt. Jetzt steht das Gebäude immer noch leer.“

Gespannt sind die Mitglieder, wie es nach dem Planungstopp für die Hafencity mit ihnen weitergeht. „Es wäre sehr schade und würde niemanden etwas nutzen, wenn unser Gelände leer steht und dann doch nicht bebaut wird“, so die Sprecherin.

JV

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