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Streit um CDU-Veranstaltung über Hafencity

Streit um CDU-Veranstaltung über Hafencity

Ein Stammtisch der CDU-Pieschen hat am Mittwochabend für Streit gesorgt. Der Ortsverband der Christdemokraten hatte sich am Abend turnusmäßig getroffen. Doch was außerhalb der CDU sonst kaum Interesse hervor ruft, sorgte am Mittwoch für Aufregung.

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So könnte die Hafencity einmal aussehen. Noch ist das Großprojekt aber längst nicht beschlossen.

Quelle: Visualisierung Woerner & Partner

Denn Ortsverbands-Chef Veit Böhm hatte Vertreter von USD und Dresden-Bau eingeladen, die an der Leipziger Straße die umstrittenen Projekte Hafencity und Marina Gardens planen.

Nachdem der Verein Freiraum Elbtal am Mittwoch in sozialen Netzwerken aufgerufen hatte, an der Veranstaltung teilzunehmen und „richtig unbequeme Fragen zu stellen“, hatte Böhm am Nachmittag gegenüber DNN-Online noch einmal betont, dass es sich um eine CDU-interne Veranstaltung handele. Böhm habe Vertreter der Investoren eingeladen, damit sich Mitglieder des Ortsvereins und vor allem die CDU-Ortsbeiräte aus erster Hand über die Projekte informieren konnten.

Laut CDU wurden am Abend drei Personen abgewiesen, von denen eine in Badehosen aufgetaucht sei. Als „sinnlosen Profilierungsversuch“ wertete die Partei das Erscheinen der Hafencity-Gegner. Als „Skandal“ wertete hingegen Dresdens Linken-Parteichef Tilo Kießling den Ausschluss. Auch der Neustädter Ortsverband der Piratenpartei kritisierte die Haltung der CDU. “Wieder einmal zeigt sich, dass weder USD noch CDU Interesse an einem Gespräch mit den Pieschenern haben”, teilte Stadtratskandidat Jan Kossick mit.

Die CDU konterte, es seien von Anfang an nur Parteimitglieder und deren Gäste geladen gewesen. Und mit Jacqueline Muth habe auch eine Vertreterin von Freiraum Elbtal an dem Abend teilnehmen können. Muth bestätigte, dass es an diesem Abend keine neuen Informationen gegeben habe, USD und Dresden Bau hätten lediglich noch einmal ihre Vorhaben bekräftigt. Auch sie ärgerte sich, dass aus einer Veranstaltung, bei der ursprünglich „Gäste gern gesehen sind“, wie sie sich erinnert, plötzlich eine geschlossene Veranstaltung wurde. Die CDU habe dafür sogar eigens noch zwei Sicherheitskräfte engagiert, so Muth.

sl

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