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Streetart-Künstler Jens Besser bringt mehr Farbe in die Friedrichstadt

Bunte Kästen am Bahnhof Mitte Streetart-Künstler Jens Besser bringt mehr Farbe in die Friedrichstadt

Farbenfroher und detailreicher geht es künftig am Bahnhof Mitte zu. Dafür sorgt der Streetart-Künstler Jens Besser, der im Auftrag des Ortsamtes Altstadt zur Spraydose gegriffen und drei Elektroschaltkästen an der Straßenbahnhaltestelle Jahnstraße verziert hat.

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Streetart-Künstler Jens Besser, der an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste studiert hat, ist seit acht Jahren als Freiberufler in ganz Europa tätig. Jetzt sorgte er für mehr Farbe am Bahnhof Mitte.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Farbenfroher und detailreicher geht es künftig am Bahnhof Mitte zu. Dafür sorgt der Streetart-Künstler Jens Besser, der im Auftrag des Ortsamtes Altstadt zur Spraydose gegriffen und drei Elektroschaltkästen an der Straßenbahnhaltestelle Jahnstraße verziert hat. Seit Eröffnung des Bahnhofsvorplatzes vor vier Jahren gab es wiederholt Anregungen von Bürgern, die sich eine bessere Orientierung und weniger triste Umgebung wünschten. Nachdem bereits Obsthändler und ein italienischer Markt für kulinarische Abwechslung sorgten, wurde der etwas abseits gelegene Stadtplan auf der gegenüberliegenden Weißeritzstraße um eine sogenannte psychographische Karte auf einem der Schaltkästen ergänzt. Die Gestaltung folgt dabei der eigenen Wahrnehmung, wenn man sich von diesem Ausgangspunkt durch die Friedrichstadt bewegt.

Jens Besser, der an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste studiert hat, benutzte dafür einen weißen Marker auf dunkler Grundierung. Zudem arbeitet er mit Papier, Lack und Sprühdose. Seit acht Jahren ist er als Freiberufler in ganz Europa tätig. Seine Werke sind unter anderem in Lateinamerika und Saudi-Arabien zu finden. Die einzelnen Arbeiten erfolgen über Ausschreibungen, Aufträge und geförderte Kunstprojekte.

Auf einem weiteren Schaltkasten sind Stadttiere wie Katze, Hund und Hase verewigt. Tiere waren ebenfalls eine Idee der Friedrichstädter Bürger, die aktiv bei der Umgebungsgestaltung einbezogen wurden. Auf dem dritten Kasten sieht man das Haus des Dynamo-Fanprojekts Dresden an der Löbtauer Straße, das mit dem Bahnhofsgelände verschmilzt. Dieses Motiv ist angelehnt an das Gemälde "Eisenbahnüberführung Löbtauer Straße in Dresden" von Ernst Ludwig Kirchner, das man in der Galerie Neue Meister bestaunen kann.

Finanziert wurde die Verzierung mit rund 1200 Euro aus den Mitteln des Geschäftsbereiches Ordnung und Sicherheit. Dresdens Erster Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) ist überzeugt, dass "ansprechende Gestaltungen Schmierereien vermeiden und helfen, dem Phänomen Graffiti differenziert zu begegnen". Ortsamtsleiter André Barth betonte zudem, wie wichtig es sei, "mit den Motiven einen Bezug zur Friedrichstadt herzustellen", wobei "besonders die Karte der Friedrichstadt neugierig auf den Stadtteil macht".

Ronald Kuchar

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