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Straußwachteln sorgen seit November für mehr Bewegung im Prof. Brandes-Haus des Dresdner Zoos

Straußwachteln sorgen seit November für mehr Bewegung im Prof. Brandes-Haus des Dresdner Zoos

Tropisches Klima, prachtvolle Pflanzen und Holzwege zieren das Prof. Brandes-Haus im Dresdner Zoo, das im Jahr 2010 eröffnet wurde. Seit November gibt es dort drei neue Bewohner, die den unteren Pflanzbereich unsicher machen.

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Straußwachteln im Zoo Dresden

Quelle: Anja Schneider

Straußwachteln nennen sich die fasanenartigen Tiere, die der Besucher nun dort erspähen kann. Neben den Faultieren sind die Straußwachteln die zweite Tierart, die in dem Komplex frei lebt.

Kurator Matthias Hendel kümmert sich um die 20 bis 25 Zentimeter großen Vögel, die mehr Bewegung in die Anlage bringen sollen. "Die Tiere haben sich gut bei uns eingelebt", sagt er. "Leider ist uns am Sonntag eines der drei Männchen verstorben." Vermutlich wurde das Tier gescheucht oder hat sich bedroht gefühlt, so dass es versehentlich gegen eine Scheibe flog. Den beiden anderen Straußwachteln gehe es aber gut.

Die Tiere zogen im November aus dem Zoo in Köln in die Landeshauptstadt um. Das farbenfrohe Gefieder der kleinen Vögel schimmert je nach Beleuchtung anders - von olivgrün über braun bis hin zu einem bläulich-violetten Ton. "Besonders die Männchen sind farblich sehr attraktiv", berichtet Matthias Hendel. Sie haben einen leuchtend rot gefärbten Augenbereich sowie einen roten Schopf auf dem Hinterkopf. Zudem haben sie ein weißes Band auf der Stirn.

Wer die Straußwachteln erspähen möchte, sollte im unteren Pflanzbereich des Prof. Brandes-Haus genau hinschauen, denn die kleinen Vögel sind schüchtern und nutzen das Blätterwerk zum Schutz. Zudem sind sie noch nicht ausgeschildert, damit sie sich noch eingewöhnen können. "Wenn man sich ruhig verhält, sind die beiden mitunter aber auch sehr aktiv", so der Kurator.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.02.2015

juju

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