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„Stillgestanden!“ – Bundeswehr befördert Offizieranwärter in Dresden

„Stillgestanden!“ – Bundeswehr befördert Offizieranwärter in Dresden

Bei einem Beförderungsappell auf dem Theaterplatz hat die Dresdner Offizierschule des Heeres am Mittwochnachmittag knapp 650 junge Soldaten verabschiedet.

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Ex-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (M.) und Brigadegeneral Christian Westphal schreiten die Reihen der knapp 650 Soldaten ab.

Quelle: Tanja Tröger

Der Bundeswehrnachwuchs hat in den vergangenen Monaten seinen ersten oder Offizierslehrgang absolviert. Taktik, Recht, Militärgeschichte, politische Bildung und Sport standen auf dem Stundenplan. Mit dem bestandenen Lehrgang wurden die Offizieranwärter gleichzeitig zum Fahnenjunker befördert. „Das war sozusagen das erste Lehrjahr“, übersetzt Major Holger Hase, Pressesprecher der Schule, augenzwinkernd in ziviles Deutsch. Nun stehen Englischkurs, Truppenpraktikum oder das Studium an einer der beiden Bundeswehr-Hochschulen an, ehe die Soldaten zum zweiten und dritten Offizierslehrgang nach Dresden zurückkehren. Insgesamt sechs Jahre dauert die Ausbildung zum Offizier.

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Rund 650 junge Soldaten wurden von der Dresdner Offizierschule verabschiedet und zum Fahnenjunker befördert.

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Zwischen den grauen Uniformen der Bundeswehrsoldaten leuchteten auch mehrere farbenfrohe Kleidungsstücke heraus. Sie gehörten den 29 ausländischen Kadetten, die an der Dresdner Offizierschule eine Art „Auslandssemester“ absolvierten.

Ehrengast Kurt Biedenkopf

Und noch einer fiel auf – weil er in Zivil erschien. Sachsens früherer Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) nahm als Ehrengast am Appell teil. Gemeinsam mit Brigadegeneral Christian Westphal, Kommandeur der Offizierschule, schritt er die Reihen der Soldaten ab und überreichte später die Beförderungsurkunden. In einer kurzen Ansprache zollte er den jungen Leuten Respekt für ihre berufliche Entscheidung und mahnte an, stets die Friedenssicherung als oberstes Ziel zu verfolgen.

Die Offizierschule, die seit mehr als 15 Jahren in Dresden den Bundeswehrnachwuchs ausbildet, veranstaltet zweimal im Jahr öffentliche Appelle in der Innenstadt. „Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass die Bundeswehrschule im zivilen Leben der Stadt fest verankert ist, und wollen gleichzeitig der Stadt und ihren Bürgern danken, denn wir fühlen uns hier zu Hause“, so Kommandeur Westphal.

Erinnerungsfotos und viel Reise-Aufwand

Hunderte Mütter, Väter, Freunde und Geschwister verfolgten den Appell. Über 700 Kilometer war beispielsweise ein Elternpaar aus dem Ruhrgebiet angereist, um den Sohn zu treffen. Am Vormittag habe sie ihren Junior in der Kaserne besucht, seine Stube besichtigt und gemeinsam gegessen, erzählt die Mama. Den Papa wurmt ein bisschen, dass er auf seinen Erinnerungsfotos hauptsächlich Hinterköpfe hat, weil die Soldaten in Formation angetreten waren. Nun sitzt er schon wieder im Auto auf dem Weg nach Hause.

ttr

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