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Stilles Gedenken am Neumarkt verläuft ruhig

Stilles Gedenken am Neumarkt verläuft ruhig

Auf dem Neumarkt ist das stille Gedenken weitgehend friedlich verlaufen. Bis 22.00 Uhr war es auf dem Platz vor der Frauenkirche ruhig. Auf der aufgebauten Sandfläche stellten Menschen Kerzen und weiße Rosen zum Gedenken auf.

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Die Frauenkirche am Abend des Stillen Gedenkens.

Quelle: Franziska Viebach

Die teilweise lautstarken Demonstration, die in der Stadt unterwegs waren, kamen nicht direkt bis zum Platz vor die Frauenkirche. Als die Glocken der Kirchen am Abend läuteten, gedachten mehrere Hundert Menschen auf dem Neumarkt den Opfern der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Insgesamt verlief das stille Gedenken weitestgehend ruhig. Einige Personen aus dem linken Spektrum skandierten kurzzeitig ihre Parolen. Die Polizei verwies einige Personen des Platzes. Neonazis mischten sich ebenfalls in die Menschenmenge und wurden von der Polizei bewacht.

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Das Gedenken an der Frauenkirche am Abend.

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„Wir hatten mit mehr Ansturm gerechnet, aber bis jetzt sind alle Teilnehmer entspannt, auch die Polizei. Wir denken, dass heute nichts mehr passiert, “ sagte am Abend Robert Wasner, der seit vielen Jahren als freiwilliger Ordner der Stiftung Frauenkirche dabei ist.

Erstmalig erhielt sie in diesem Jahr nicht nur Unterstützung von der Dresdner Polizei sondern auch von Beamten aus Brandenburg. Ein Anti-Konflikt-Team war mit 20 Mann angereist: „Wir sind hier, um auf Menschen zuzugehen, wenn wir sehen, dass Streitigkeiten auftreten“, erklärte Andreas Pauli vom Präventionsteam der Polizei Königs-Wusterhausen. „Wir sind die Polizisten mit denen man reden kann. Wenn die Leute sich ernst genommen fühlen, dann funktioniert die Konfliktlösung sehr gut“,ergänzte seine Kollegin Christiane Stephan.  

Neonazis hatten die Beiden an diesem Abend bis 19 Uhr keine auf dem Neumarkt gesehen. Aber sie berichteten über einen kleinen Zwischenfall auf dem Postplatz. Einige junge Männer der linken Szene bewarfen die Menschenkette mit Konfetti. „Bei solchen Vorfällen versuchen wir dann, die betreffenden Personen mit Worten von ihrer Tat abzulenken. Das hat in diesem Fall auch funktioniert“, so Pauli.

FV/dbr

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