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Steyer-Stadion: Nordtribüne kostet 750.000 Euro mehr

Kostensteigerung Steyer-Stadion: Nordtribüne kostet 750.000 Euro mehr

Für die neue Nordtribüne im Heinz-Steyer-Stadion in der Dresdner Friedrichstat muss die Stadt mit Mehrkosten in Höhe von 750.000 Euro rechnen. Das teilte das Büro von Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) mit. Zum Baustart im März 2015 war mit knapp 3 Millionen Euro kalkuliert worden.

Für die neue Nordtribüne im Heinz-Steyer-Stadion in der Dresdner Friedrichstat muss die Stadt mit Mehrkosten in Höhe von 750.000 Euro rechnen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Für die neue Nordtribüne im Heinz-Steyer-Stadion in der Dresdner Friedrichstat muss die Stadt mit Mehrkosten in Höhe von 750.000 Euro rechnen. Das teilte das Büro von Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) mit. Zum Baustart im März 2015 war mit knapp 3 Millionen Euro kalkuliert worden.

Für die Zusatzkosten sorgte laut Stadtverwaltung zum einen der unerwartet schlechte Baugrund. Zudem seien einige Ausschreibungen teurer geworden als geplant, auch weil die Auftragslage für Baufirmen besser ist als damals. Die Unternehmen haben jetzt deutlich mehr zu tun, können es sich leisten, ihre Gebote nicht mehr ganz so knapp zu kalkulieren. Der Bauherr, in diesem Fall die Stadt, muss entsprechend mehr ausgeben. Im Sommer 2017 soll die Tribüne mit rund 1800 überdachten Sitzplätzen fertig sein. Zu einem Nachwuchswettkampf der Leichtathleten sollen dann erstmals Besucher drauf dürfen.

Danach ist im Ostrahgehege erst einmal Schluss mit dem Bauen. Denn die neuesten Planungen haben gezeigt, dass das komplette Stadion deutlich teurer wird als bisher gedacht ( DNN berichteten). Die Stadtverwaltung teilte nun mit, dass die neue Kostenschätzung von rund 30 Millionen Euro für das ganze Stadion samt Außengelände erstmals überhaupt auf einer tatsächlichen Entwurfsplanung fußen. Die bisher genannten 12 Millionen hätten lediglich auf  Schätzungen aus den Studien und Vorplanungen beruht.

Wann und wie im Ostragehege weiter gebaut wird, ist völlig unklar. Sportbürgermeister Lames hatte in der vergangenen Woche bereits angedeutet, dass der Umbau auf den Prüfstand kommt. Bei einer geplanten Kapazität von rund 12.000 Zuschauern käme jeder Platz die Stadt mit 2500 Euro zu stehen. Zum Vergleich: Beim deutlich größeren und bundesligatauglichen Stadion der SG Dynamo waren es nur 1300 Euro Baukosten pro Platz.

sl

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