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Steuersünder wollten 2013 in Sachsen mehr als 16,5 Millionen Euro hinterziehen - Dresden im Mittelfeld

Steuersünder wollten 2013 in Sachsen mehr als 16,5 Millionen Euro hinterziehen - Dresden im Mittelfeld

Steuersünder wollten im vergangenen Jahr in Sachsen mehr als 16,5 Millionen Euro Steuern hinterziehen. Das geht aus Zahlen des Finanzministeriums für den sächsischen Landtag hervor, die den DNN vorliegen.

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Quelle: dpa

Demnach gingen 2013 in den sächsischen Finanzämtern 11412 Anzeigen wegen Steuerhinterziehung ein. Unter den drei Großstädten im Freistaat lag Dresden dabei im Mittelfeld. Hier gingen 3670 Anzeigen ein, in Leipzig waren es 3494 Anzeigen. Die meisten Anzeigen gingen in Chemnitz ein. Dort wurden 4248 Fälle aktenkundig.

Die Finanzämter Chemnitz-Süd, Dresden-Nord und Leipzig II sind für Bußgeld-, Strafsachen- und Steuerfahndungssachen zuständig. Eine Aufteilung auf die für den jeweiligen Steuerpflichtigen zuständigen Finanzämter gibt es in der Statistik nicht. Wie Finanzminister Georg Unland (CDU) auf die Anfrage der Landtagsabgeordneten der Linken, Susanne Schaper und Sebastian Scheel, dem Parlament mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 1059 Verfahren wegen Geringfügigkeit oder anderer Ermessensvorschriften eingestellt.

903 Strafverfahren sind unter Auflagen eingestellt worden. In 281 Fällen kam es zu rechtskräftigen Strafbefehlen oder Urteilen. Die Zahl der Anzeigen liegt damit auf dem Niveau der letzten Jahre. 2010 waren es beispielsweise 12062 und ein Jahr später 11345. Eingestellt wurden 1329 beziehungsweise 1115 Strafverfahren wegen Geringfügigkeit oder anderer Ermessensvorschriften. Urteile oder Strafbefehle gab es in 281 und 290 Fällen. Die Summe der hinterzogenen Steuern war in den früheren Jahren allerdings deutlich höher, 2010 sollten 19,3 Millionen Euro und 2011 rund 22,4 Millionen Euro hinterzogen werden. 2012 waren es nach den Angaben des Finanzministeriums in früheren Anfragen aus dem Landtag sogar 26,9 Millionen Euro. Eine Aufteilung auf die zuständigen Finanzämter liegt für diese Jahre nicht vor.

Ingolf Pleil

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