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Steigender Beratungsbedarf: Deutsche Bank Dresden legt im Ortsgeschäft zu

Steigender Beratungsbedarf: Deutsche Bank Dresden legt im Ortsgeschäft zu

Zwei Themen sind es, die die Mitarbeiter der Deutschen Bank und ihre Kunden in den nächsten Jahren vornehmlich beschäftigen werden - die zunehmende Digitalisierung und die Frage, was tut man mit dem Geld in Zeiten dauerhaft niedriger bis nicht existenter Zinsen.

Denn davon gehen die beiden Chefs der Deutschen Bank in Dresden aus, dass dieser Zustand noch über Jahre unverändert bleiben wird. "Das ist allen Kunden klargeworden: Dein Vermögen wird weniger, wenn du nichts tust", resümierte gestern Jan Böttger, Leiter des Privatkundengeschäfts bei der Dresdner Niederlassung. Deswegen werde deutlich mehr Wert auf konkrete und solide Beratung gelegt.

Da sieht sich die Bank gut aufgestellt und belegt das mit Zahlen. Im Geschäftsgebiet, das von Dresden nach Osten bis an die Grenzen zu Tschechien, Polen und Brandenburg reicht, ist die Zahl der Kunden im vergangenen Jahr auf knapp unter 147 000 leicht gestiegen. Das Geschäftsvolumen (Einlagen, Investments und Kredite) betrug 2014 rund 3,7 Milliarden Euro, ein Anstieg um 400 000 Millionen Euro; allein in Dresden stieg es von 2,3 auf 2,6 Milliarden Euro. Besonders erfolgreich war die Bank bei der Beratung zu Vermögensanlagen. Das Depotvolumen stieg 2014 im Marktgebiet auf 1,3 Milliarden Euro - ein Plus von 16,4 Prozent; allein in Dresden gab es einen Anstieg um fast 22 Prozent.

Auf die nach wie vor hohe Attraktivität von Baufinanzierungen wies Michael Hemmers, Leiter des Firmenkundengeschäfts, hin. Das Finanzierungsvolumen im Marktgebiet lag 2014 für die Bank bei 710 Millionen Euro (ein Plus von 8,8 Prozent gegenüber 2013), davon allein in der Stadt Dresden 510 Millionen (plus 7,6 Prozent). Eine Überhitzung des Immobilienmarktes sieht Hemmers nicht.

Bleibt das Thema Digitalisierung. Die Deutsche Bank stecke derzeit viel Zeit und Geld in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, sagte Böttger. Doch auch wenn die online-Möglichkeiten immer besser werden, bleibe die persönliche Beratung vor Ort wesentlich. Bei komplexen Themen sei sie geradezu unverzichtbar.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.03.2015

Bernd Hempelmann

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