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Stange warnt auf Dresdner Postplatzkonzert vor Ungleichbehandlung von Asylsuchenden

Stange warnt auf Dresdner Postplatzkonzert vor Ungleichbehandlung von Asylsuchenden

Oberbürgermeisterkandidatin Eva-Maria Stange (SPD) hat auf dem Dresdner Postplatzkonzert am Dienstagabend davor gewarnt, zwischen nützlichen und unnützlichen Asylsuchenden zu unterscheiden.

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Eva-Maria Stange

Quelle: Stephan Lohse

Vor rund 300 Zuhörern appellierte die Sächsische Wissenschaftsministerin, alle Flüchtlinge gleich zu behandeln, egal ob sie aus einem Kriegsgebiet kommen oder vor Hunger oder persönlicher Verfolgung in ihrer Heimat nach Deutschland fliehen.

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Eindrücke vom Postplatzkonzert am 30. Juni in Dresden.

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Stange erinnerte auch an die Sächsische Geschichte und dabei besonders an die Gedenkstätte auf dem Pirnaer Sonnenstein. In der dortigen Euthanasieanstalt waren von 1940 bis 1941 mehr als 13.000 Menschen ungebracht worden, die auch als nicht nützlich eingestuft worden waren. „Dieses Denken macht mir Angst“, so Stange.

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Der Kneipenchor gab ein kurzes Spontankonzert.

Quelle: Stephan Lohse

Das Postplatzkonzert am Dienstabend war nach den aktuellen Geschehnissen in Freital und Meißen kurzfristig organisiert worden. Nach eigenen Angaben hatten die Veranstalter auch Stanges Wahlkampfkonkurrenten Dirk Hilbert (FDP) eingeladen, um mit beiden zu diskutieren. Hilbert hatte jedoch abgesagt.Die Kundgebungen in Freital und den Brandanschlag in Meißen verurteilte Stange als klar ausländerfeindlich gesinnt. „Menschenverachtend und hasserfüllt“ sei das, was sich aktuell im Dresdner Umland ereigne.

Die Postplatzkonzerte waren im Winter als Gegenveranstaltungen zu Pegida organisiert worden. Zur Neuauflage präsentierten sich mehrere Poetry Slamer und Musiker, darunter die „Offbeat Cooperative“ und der Dresdner Kneipenchor, der ein umjubeltes spontanes Ständchen gab.

sl

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