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Standortältester der Bundeswehr in Dresden warnt vor Terrorgefahr

Jahresempfang Standortältester der Bundeswehr in Dresden warnt vor Terrorgefahr

Der „Standortälteste“ der Bundeswehr in Dresden, Oberst Helmut Baumgärtner, hält Terrorereignisse wie in Belgien oder Frankreich auch in Deutschland für möglich. „Die Bundeswehr spielt zwar eine wichtige Rolle, wenn es um Sicherheit geht, aber es kann nicht die Hauptrolle sein“, warnte der Oberst beim Jahresempfang im Militärhistorischen Museum.

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Jahresempfang der Bundeswehr in Dresden.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Der „Standortälteste“ der Bundeswehr in Dresden, Oberst Helmut Baumgärtner, hält Terrorereignisse wie in Belgien oder Frankreich auch in Deutschland für möglich. „Die Bundeswehr spielt zwar eine wichtige Rolle, wenn es um Sicherheit geht, aber es kann nicht die Hauptrolle sein“, warnte der Oberst bei einer Veranstaltung im Militärhistorischen Museum.

Die sechs Bundeswehrdienststellen in Dresden veranstalteten am Dienstag gemeinsam ihren traditionellen Jahresempfang. Neben Innenminister Markus Ulbig (CDU) und Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), folgten knapp 350 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur dem Ruf ins Militärhistorische Museum (MHM).

„Unsere sechs Dienststellen in der Landeshauptstadt haben zahlreiche Außenkontakte und arbeiten mit vielen Institutionen zusammen. Wir nutzen einmal im Jahr die Möglichkeit, uns in der Form eines Empfangen bei Ihnen zu bedanken und uns weiter zu vernetzen“, erklärte Bundeswehrsprecher Christoph von Löwenstein.

Das Militärhistorische Museum diente bereits zum zweiten Mal als Austragungsort des Empfanges. Gastgeber und „Standortältester“ Oberst Helmut Baumgärtner begrüßte die Gäste und sprach vor den knapp 400 Anwesenden über die Aufgaben der Bundeswehr, die Flüchtlingskrise und die Terrorgefahr. „Was in Belgien und Frankreich möglich ist, kann auch hier bei uns geschehen“, so der Oberst.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert bedankte sich bei der Bundeswehr für die geleistete Hilfe beim Errichten der Notunterkünfte für Flüchtlinge im letzten Jahr und machte noch einmal die Rolle der Dienststellen in Dresden deutlich. „Die Bundeswehr hat viel für Dresden getan und eine Menge historischer Gebäude erhalten und saniert. Zudem prägen die Dienststellen sowie deren Angehörigen nachhaltig das Stadtbild“, so Hilbert.

Nach dem Stehempfang im sogenannten „Liebeskind-Keil“ des MHM durften die Gäste noch einen ausführlichen Blick in die aktuelle Sonderausstellung „Achtung Spione“ werfen. „Eigentlich steht die Bundeswehr heute genau für das Gegenteil der damaligen Geheimdienste – nämlich für Transparenz und Verantwortung“, ergänzte Oberst Baumgärtner.

Mit rund 1500 Beschäftigten ist die Bundeswehr einer der größten Arbeitgeber in Dresden und stellt damit fast die Hälfte aller Diensthabenden im Freistaat.

Von Sebastian Burkhardt

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