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Stammzellenspender für kranken Emilio in Dresden gesucht - Bürgermeister Seidel lässt sich testen

Stammzellenspender für kranken Emilio in Dresden gesucht - Bürgermeister Seidel lässt sich testen

Ein Hilferuf hallt derzeit durch Dresden. Es ist der Hilferuf der Eltern des 14 Monate alten Emilio, der an Leukämie erkrankt ist. Retten kann ihn nur eine Stammzellenspende.

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Der 14 Monate alte Emilio ist an Leukämie erkrankt. Damit er bald wieder mit gesund wird und mit Zwillingsschwester Clara herumtollen kann, wird dringend ein Stammzellenspender gesucht. Jeder kann sich testen und registrieren lassen.

Quelle: DKMS

Allen voran nimmt Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) am Sonnabend an einer Typisierungsaktion teil. Die Dresdner fordert er auf: „Lassen Sie sich registrieren!"

Schwer an Leukämie erkrankt, hat der kleine Emilio die letzten fünf seiner 14 Lebensmonate gegen die tückische Krankheit gekämpft, lag im künstlichen Koma und ertrug die Chemotherapien - auch für Mama Sara, Papa Sascha und Zwillingsschwester Clara eine Tortur. Fest steht mittlerweile: Emilios Leben kann nur eine Stammzellenspende retten. In der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Friedrich-List-Platz 1, läuft deshalb am Sonnabend eine große Typisierungsaktion an, organisiert von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Von 10 bis 17 Uhr sind alle Dresdner aufgerufen, sich registrieren und ihr Blut testen zu lassen. Je größer der Pool, desto größer die Chance für Emilio, seinen Lebensretter zu finden. Die Schirmherrschaft hat die Dresdner Band Polarkreis 18 übernommen.

Dresdens Sozialbürgermeister Martin Seidel geht am Sonnabend mit gutem Beispiel voran. Um elf Uhr lässt er sich in die DKMS aufnehmen und sein Blut testen. „Ich bin durch persönliche Kontakte in meinem Büro auf den Hilferuf aufmerksam geworden", verriet Seidel auf Anfrage von DNN-Online. „Die Familie stammt aus Dresden. Und wenn es um lebensrettende Maßnahmen für ein kleines Kind geht, das noch das ganze Leben vor sich hat, wird das Gefühl, helfen zu wollen, plötzlich sehr konkret und greifbar." In Vorbereitung auf den Termin habe er versucht, sich unter der Woche sehr gesund und bewusst zu ernähren. „Das gelingt natürlich nicht immer", so Seidel.

Und was, wenn Seidel als Spender infrage käme? „Das wäre natürlich ein Hauptgewinn für Emilio", gibt sich der Bürgermeister optimistisch. Er wolle gerne seinen Beitrag leisten, Emilio oder aber einem der anderen zahlreichen Betroffenen zu helfen. Bislang konnte trotz weltweiter Suche kein geeigneter Spender für den kleinen Emilio gefunden werden.

Jane Jannke

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