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Stammzell-Forscherin soll nach Dresden wechseln

Stammzell-Forscherin soll nach Dresden wechseln

Die Zellbiologin Kathrin Plath ist mit einer Humboldt-Professur ausgezeichnet worden und soll in diesem Zuge von Kalifornien nach Dresden wechseln. Das teilten die TU Dresden und die Humboldt-Stiftung mit.

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Die Zellbiologin Kathrin Plath ist für eine Humboldt-Professur an der TU Dresden nominiert worden. ©Department of Biological Chemistry/University of California, Los Angeles

Quelle: PR

Plaths Spezialgebiet ist die Neuprogrammierung menschlicher Zellen, um sie in einen stammzell-ähnlichen Zustand zurückzuversetzen.

Stammzellen sind Hoffnungsträger für bahnbrechende Therapien Von der Stammzellforschung wiederum erhoffen sich viele Mediziner gilt als ein Schlüsselweg, um bahnbrechende Therapien gegen Krebs und genetische Krankheiten zu entwickeln. Diese Forschung ist per Gesetz in Deutschland allerdings aus ethischen Gründen stark eingeschränkt: Um zu verhindern, dass Frauen nur schwanger werden, um dann abzubrechen und ihre Embryonen für die Stammzell-Gewinnung zu verkaufen, ist embryonale Stammzellforschung in der Bundesrepublik verboten. Inzwischen gibt es allerdings vielversprechende Forschungsansätze – so auch von Plath –, bereits ausdifferenzierte Zellen wieder in ihren Urzustand zurückzuversetzen. Stammzellen sind gewissermaßen die Baukästen, aus denen die DNA-Baupläne in Organismen dann Muskel-, Nerven- und andere Zellen machen.

„Die Impulse der Forschungsarbeiten von Dr. Kathrin Plath würden weit über unser interdisziplinäres Institut hinausgehen“, schätzte Professor Elly Tanaka ein, die Direktorin des „DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden“ (CRTD). „Mit dieser herausragenden Zellbiologin bekäme das CRTD und der Standort insgesamt eine wichtige Kompetenz in der Zellforschung, die unsere derzeitigen Forschungsarbeiten hervorragend bereichern würde.“ Ziel der Verhandlungen des CRTDs mit der aus Sachsen stammenden Forscherin ist es, dass diese nach Dresden umzieht. Plath selbst arbeitet seit sieben Jahren an der „University of California“ in Los Angelos. Die mit fünf Millionen Euro dotierte Bewilligung der Humboldt-Stiftung ist bereits die zweite Humboldt-Stiftung nach Prof. Jochen Guck, die die TU Dresden einwerben konnte.

hw

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