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Stadtverwaltung: Dresdner produzieren mehr Müll, trennen aber besser

Stadtverwaltung: Dresdner produzieren mehr Müll, trennen aber besser

Die Dresdner haben im Jahr 2011 vier Prozent mehr Müll produziert als im Jahr davor. Ingesamt fielen 186.108 Tonnen Abfälle an, teilte das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft am Mittwoch mit.

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Vier Prozent mehr Abfälle als im Vorjahr produzierten die Dresdner im Jahr 2011.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die gestiegene Menge führt Amtsleiter Detlef Thiel auf den Bevölkerungszuwachs in der Landeshauptstadt und die bessere Mülltrennung der Dresdner zurück. „Es wurden vor allem mehr Bioabfälle gesammelt und mehr Grün- und Gehölzabfälle bei den acht Wertstoffhöfen und acht Grünabfallannahmestellen abgegeben“, so Thiel. Die Wertstoffhöfe verzeichneten außerdem einen Zuwachs an Elektro-Altgeräten von 18 Tonnen.

Pro Kopf blieben die meisten Abfallmengen konstant. So warf jeder Dresdner durchschnittlich 41,4 Kilogramm Verpackungsmüll in die Gelben Tonnen. Entsprechend zu den Gesamtmengen fielen pro Einwohner 1,5 Kilogramm mehr Bioabfälle und 4,1 Kilogramm mehr Grünabfälle an. Allerdings landeten immer noch rund 30 Prozent des Mülls in der falschen Tonne, mahnte der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Beispielsweise gehörten Windeln, Glas sowie Video- und Audiokassetten nicht in die Gelbe Tonne.

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Die Aktionswoche Dresdner Frühjahrsputz 2012 ist gestartet. Die Putzwoche endet mit der Elbwiesenreinigung am 31. März.

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Problematisch sei auch 2011 der im Stadtgebiet illegal abgelagerte Müll, resümierte der Amtsleiter. Gegenüber 2010 seien zwar weniger alte Fernseher, Kühlschränke und Autoreifen, jedoch 23 Tonnen mehr Sperr- und Restmüll sowie 720 Kilogramm mehr Schadstoffe an Orten gefunden worden, die keine Abfallplätze sind. „Die Abgabe von Sperrmüll und Schadstoffen bei den Wertstoffhöfen ist gebührenfrei, so dass derartige Handlungen unverständlich und zudem noch ordnungswidrig sind“, appellierte Thiel an die Dresdner. Die Entsorgungskosten für den illegal abgelegten Müll erhöhten sich auf knapp 186.000 Euro.

Tanja Tröger

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