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Stadtteil im Wandel - Stadtplanungsamt bescheinigt Friedrichstadt Entwicklungspotenzial

Stadtteil im Wandel - Stadtplanungsamt bescheinigt Friedrichstadt Entwicklungspotenzial

Fährt man durch die Dresdner Friedrichstadt, fallen einem vor allem die vielen brach liegenden Flächen auf. Der Eindruck, dass in diesem Stadtteil gerade wegen der Nähe zur Innenstadt vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten stecken, drängt sich dem Betrachter förmlich auf.

Von Christin Grödel

Ein Eindruck, den auch das Stadtplanungsamt bestätigt. "Gerade wegen der noch immer bestehenden städtebaulichen Defizite und Substanzschwächen sehen wir ein hohes Entwicklungspotential", erklärt Gudrun Hanzsch vom Stadtplanungsamt, das das Sanierungsgebiet Friedrichstadt durch zahlreiche Projekte künftig als westlichen Zugang zur Innenstadt profilieren möchte.

Die Friedrichstadt werde laut Hanzsch von ihren Bewohnern und insbesondere durch Eigentümer, Bauherren und Investoren als "Stadtteil im Wandel" wahrgenommen. Das Amt stellt zudem eine zunehmende Nachfrage für den Erwerb von sanierungswürdigen Gebäuden und von unbebauten Grundstücken für städtische Wohnformen fest. Besonders bei jungen Familien habe die Friedrichstadt bei der Suche nach Wohneigentum ein breites Interesse geweckt.

Momentan aber bestimmen noch Brachen das Bild. Auf dem Areal Ecke Friedrichstraße/Vorwerkstraße (ehemalige "Technische Gase") erfolgten 2010/2011 Abbruchmaßnahmen durch den Eigentümer. Gut vorstellbar für das Stadtplanungsamt sei hier eine Nachnutzung der Fläche durch private Investoren zum Beispiel im Hinblick auf das benachbarte Friedrichstädter Klinikum für medizinische Folgeeinrichtungen. Auf dem Gelände Schäfer-/Weißeritz-/Wachsbleichstraße/Institutsgasse möchte die Stadt hingegen öffentlich nutzbare Freiräume schaffen.

Für das Areal Schweriner/Roßthaler/Löbtauer Straße ist eine Nutzung bereits gefunden. Die Stadt plant nach der Fertigstellung des "Feuerwehrspielplatzes" an der Berliner Straße nun auf der 4600 Quadratmeter großen Fläche einen Aufenthaltsbereich mit hohem Grünanteil, der vor allem auf die Belange von Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahre ausgerichtet sein wird. Neben so genannten "Grünen Raumkanten" in Form einer doppelreihigen Baumreihe an der Schweriner und Löbtauer Straße werden im Innenbereich Bewegungsflächen, Sport- und Spielräume sowie Rückzugsbereiche mit Treffpunktfunktion entstehen. Zur Zeit wird die Entwurfs- und Genehmigungsplanung erarbeitet, von Juni bis Oktober 2012 soll gebaut werden.

Langfristig soll in der Friedrichstadt ein infrastrukturell komfortables, auf seine Kernbereiche konzentriertes, innerstädtisches Wohngebiet entstehen. "Wesentliche Erneuerungsziele sind der Erhalt bzw. die Sanierung historisch wertvoller Bausubstanz auch in Verbindung mit der Schaffung moderner innerstädtischer Wohnformen", so Hanzsch.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.11.2011

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