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Stadtrat tagt ab März wieder wie gewohnt im Rathaus

Stadtrat tagt ab März wieder wie gewohnt im Rathaus

Die Bauarbeiten zum ersten Sanierungsabschnitt des Dresdner Rathauses sollen laut Stadt planmäßig am 30. Oktober abgeschlossen werden. Dann kann auch der Stadtrat zurückkehren.

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Die letzten Baumaßnahmen werden derzeit noch im Lichthof durchgeführt. Pünktlich zum Ende des Monats soll der erste Bauabschnitt beendet sein.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die Bauarbeiten zum ersten Sanierungsabschnitt des Dresdner Rathauses sollen laut Stadt planmäßig am 30. Oktober abgeschlossen werden. Nach einem ausführlichen Probebetrieb aller technischen Anlagen und der anschließenden Abnahme durch Sachverständige soll der sanierte Bereich dann wieder bezogen werden. Das bedeutet auch für den Stadtrat, nach langer Zeit endlich wieder in gewohntes Umfeld zurückzukehren. Seit Baubeginn im Jahr 2012 mussten die Stadtratssitzungen regelmäßig in verschiedenen Ausweichstandorten wie dem Kulturrathaus, der Dresdner Messe oder dem Deutschen Hygiene Museum abgehalten werden.

Laut Pressesprecher Kai Schulz soll die erste planmäßige Stadtratssitzung im neuen Plenarsaal im März 2016 stattfinden. Während der ersten Sanierungsphase wurde der gesamte Ostflügel saniert und es fanden umfangreiche Brand-, Dach und Schadstoffsanierungen im östlichen Südflügel statt. Auch der Ratskeller wurde großzügig saniert. Laut Stadt ist es vorhergesehen, ihn für Gastronomie und eine Mitarbeiterversorgung zu nutzen.

Im Kellergeschoss unter dem Lichthof wurden Abbruch- und Rohbaumaßnahmen für den Einbau einer Zentralregistratur vorgenommen. Ursprünglich waren für den ersten Sanierungsabschnitt rund 25 Millionen Euro eingeplant. Durch Baupfusch und neu entdeckte Mängel in der historischen Bausubstanz belaufen sich die aktuellen Kosten nun auf rund 37 Millionen Euro. Beispielsweise mussten Teile des im Mai 2013 neu gedeckten Daches noch einmal repariert werden. Auch im Keller gab es Pfusch. Ein gesundheitsschädlicher Anstrich wurde verwendet und der bauausführenden Arbeitsgemeinschaft wurde gekündigt. Das verursachte zusätzliche Kosten in Millionenhöhe.

Trotz weitreichender Sanierung und dem Abschluss des ersten Bauabschnittes bleibt der Rathausturm für Besucher und Touristen weiterhin bis auf unbestimmte Zeit geschlossen. Laut Stadt fehle es im Rathausturm an einem zweiten Rettungs- und Fluchtweg. Auch der Brandschutz soll überprüft und verbessert werden. "An die öffentliche Nutzung von Bauwerken wie dem Rathausturm werden hohe bauordnungsrechtliche Anforderungen gestellt", erklärte Stadtsprecher Schulz.

Die genannten Probleme werden aber voraussichtlich erst im nächsten Bauabschnitt behoben werden. Wann dieser beginnt, ist noch offen. Bereits Anfang des Jahres beauftragte der Stadtrat die Planungen zur weiteren Sanierung des Rathauses. Derzeit laufen die Ausschreibungen für Architekten und Planer für den weiteren Bauabschnitt. Abschließend müssen dann noch Bauarbeiten und Dienstleistungen ausgeschrieben werden.

Sebastian Burkhardt

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