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Stadt zeigt dreidimensionale Darstellungen der Ausbauvarianten der Königsbrücker Straße

Stadt zeigt dreidimensionale Darstellungen der Ausbauvarianten der Königsbrücker Straße

Diese Ansicht hat am Montagabend die Mehrheit des Ortsbeirates Neustadt vertreten und damit zu verstehen gegeben, dass die so genannte Variante 7 für den Umbau der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee seinen Vorstellungen am nächsten kommt.

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Die vier Ansichten zeigen die Königsbrücker Straße an der Schauburg (oben) und der Louisenstraße (unten). Die Darstellungen stammen aus der Computersimulation der Stadt. Links ist jeweils das Ergebnis der Planungsvariante 5 zu sehen, rechts die Variante 7, die auch die Vorzugsvariante der Stadt ist. In beiden Fällen wird die Straße deutlich breiter als sie es zur Zeit ist.

Quelle: Stadtverwaltung Dresden

Kleiner ist besser. Demnach sollen die Autos fast durchgängig auf vier Spuren fahren können, nutzen dabei aber in beide Fahrtrichtungen auch das Gleisbett der Straßenbahn. Auch aus Sicht der Stadt hat diese Variante derzeit Vorrang vor der Variante 5, bei der unter anderem an den Straßenbahnhaltestellen am Bischofsweg je zwei Autospuren neben den Straßenbahnschienen geradeaus führen. "Es gibt Signale aus dem Wirtschaftsministerium, dass die Variante 7 gefördert wird", sagte der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes Reinhard Koettnitz den Ortsbeiräten.

Dennoch geht sie den Politikern aus der Neustadt nicht weit genug. Sie haben unter anderem mit den Stimmen der Grünen, der SPD und des parteilosen Ortsbeirats Martin-Schulte Wissermann Änderungen gefordert, die zu Verbesserungen für Fußgänger, Radfahrer und die Straßenbahnen führen sollen. Außerdem ist aus ihrer Sicht auch eine "Königsbrücker" mit nur einer Autospur pro Fahrtrichtung denkbar. Beispiel sei etwa die "Leipziger" kurz vor der Stadtgrenze zu Radebeul, argumentierten Bündnisgrüne und Bürgerbündnis. CDU und FDP lehnten das ab, konnten sich damit aber nicht durchsetzen.

Koettnitz präsentierte den Ortsbeiräten am Montagabend eine noch nie zuvor gezeigte dreidimensionale Computersimulation der umgebauten "Königsbrücker". Teile davon könnten künftig im Internet veröffentlicht werden, kündigte er an. Darauf ist unter anderem zu sehen, wie die Kreuzungen an der Louisenstraße und dem Bischofsweg bei Variante 5 und 7 aussehen würden und dass die "Königsbrücker" etwa zwischen Stetzscher Straße und Albertplatz ein langes eigenes Gleisbett bekommen soll. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass die Straßenbahnen am Albertplatz von Linksabbiegern zur "Bautzner" behindert werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.05.2013

Christoph Springer

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