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Stadt will Werkstattverfahren und Bebauungsplan für Töberich-Grundstück an der Elbe

Stadt will Werkstattverfahren und Bebauungsplan für Töberich-Grundstück an der Elbe

Ein Werkstattverfahren und mehr Grünflächen zur Elbe hin: Das sind die Pläne der Stadtverwaltung für das Grundstück von Investorin Regine Töberich.

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Der modifizierte Marina-Garden-Entwurf

Quelle: DresdenBau

Während diese weiterhin auf die Freigabe für ihr Bauprojekt „Marina Garden“ wartet, will die Stadt mit Hilfe eines eigenen Bebauungsplanes vorgehen.  

Dieser „soll die vom Stadtrat an diesem sensiblen Bereich angestrebte Balance zwischen Wohnen und freiräumlichen Nutzungen“ ermöglichen, teilte die Verwaltung am Mittwoch mit. Mehrere Architekturbüros sollen städtebauliche Lösungsansätze für das Grundstück entwickeln. Stadtrat, Ämter, die Eigentümer und die Öffentlichkeit sollen dabei eingebunden werden.  

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Masterplan Leipziger Vorstadt/Neustädter Hafen

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Ein besonderer Schwerpunkt dabei sei der Hochwasserschutz. Während die Stadt einen übergreifenden öffentlichen Hochwasserschutz für das gesamte Gebiet bevorzugt, will Investorin Töberich selbst baulich für den Schutz „ihrer“ Wohnungen sorgen. Diese Pläne sieht die Verwaltung kritisch. Es drohe die Gefahr, dass die zukünftigen Anwohner im Falle eines starken Hochwassers wie 2013 ohne Strom und Heizung sein werden. Es sei sehr wahrscheinlich, dass ein künftiges schweres Hochwasser nicht im Hochsommer sondern bei Temperaturen um null Grad Celsius im Winter auftritt. Das Baugebiet würde für die Einsatzkräfte der Wasser-Wehr eine zusätzliche Belastung darstellen.

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Die Stadt will mit einem Bebauungsplan verhindern, dass die Häuser bis zur Elbe reichen.

Quelle: Stephan Lohse

Weiterhin streiten Stadt und Investorin über den Elberadweg, der über das Grundstück führt. Regine Töberich bleibt dabei, den Weg sperren und eventuell sogar wegbaggern zu lassen. Die Verwaltung beharrt jedoch darauf, dass der Weg offen bleiben muss. Das Straßen- und Tiefbauamt habe die Sperrung des Weges per Bescheid untersagt. Sollte Töberich zur Tat schreiten, drohe ihr ein Zwangsgeld.  

Meldungen, wonach die Verwaltung bei der Planung des Geländes auch eine neue Elbquerung mit in Angriff nehmen wolle, dementierte das Stadtplanungsamt jedoch. Es bestehe langfristig kein Bedarf an einer Nahverkehrstauglichen Brücke in Höhe der Erfurter Straße.

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Wiebke Theuer

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