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Stadt prüft den Einbau von Wohnungen im Laubegaster Hotel „Prinz Eugen“

Vorerst keine Belegung Stadt prüft den Einbau von Wohnungen im Laubegaster Hotel „Prinz Eugen“

Eigentlich sollten ins Hotel „Prinz Eugen“ im April 94 Asylbewerber einziehen. Aber nun wird das Gebäude doch noch nicht belegt, teilte die Stadt auf DNN-Anfrage mit. Es wird geprüft, ob Wohnungen in das ehemalige Hotel eingebaut werden können.

In das ehemalige Hotel „Prinz Eugen“ könnten Wohnungen eingebaut werden.

Quelle: Archiv

Dresden. Die unendliche Geschichte geht weiter: Das ehemalige Hotel „Prinz Eugen“ wird auch im April nicht mit Asylbewerbern belegt. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt auf Anfrage der DNN mit. Die Landesdirektion Sachsen (LDS) habe der Stadt mitgeteilt, dass bis Ende April pro Woche 49 Asylbewerber zur Unterbringung zugewiesen werden, erklärte Dominic Heyn, der Persönliche Referent von Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Die Linke). „Diese Unterbringung ist bereits anderweitig gesichert.“

Die Landeshauptstadt habe das Hotelgebäude vom Vermieter Stesad GmbH übernommen. Eine schrittweise Belegung sei möglich, so Heyn. Ab der 18. Kalenderwoche liege der Landeshauptstadt Dresden noch keine Zuweisungsprognose von der Landesdirektion Sachsen vor. „Im Rahmen unseres flexiblen Konzepts werden wir den Handlungsbedarf bei Vorliegen der Zuweisungsprognose neu beurteilen.“

Das ehemalige Hotel sollte nach Plänen der Stadtverwaltung bis zu 94 Asylbewerber beherbergen (DNN berichteten). Da die Stadt wegen der schnelleren Bearbeitung der Asylanträge durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie des weniger starken Zustroms von Migranten nach Deutschland weniger Plätze in Übergangswohnheimen benötigt, könnte das „Prinz Eugen“ eine völlig neue Rolle spielen: Nach Informationen der DNN prüft im Moment die Stadt, das Gebäude nicht als Übergangswohnheim zu nutzen, sondern darin Wohnungen für Flüchtlinge einzurichten. Schwachpunkt sind die Küchen – in dem ehemaligen Hotel sind nicht ausreichend Kochgelegenheiten vorhanden.

Die Stadt wollte das Hotel bereits mehrfach belegen, wurde aber von der Bauaufsicht gebremst. So scheiterte der erste Eröffnungsversuch Ende 2015 wegen Problemen mit der Brandmeldeanlage. Auch im Februar stellte die Bauüberwachung weitere Mängel fest, die abgestellt werden mussten.

Gegen die Nutzung des Hotels in Laubegast gab es mehrfach Proteste und Demonstrationen, während sich das Netzwerk „Laubegast ist bunt“ intensiv auf die Ankunft der Asylbewerber vorbereitet hat. Wann das sein wird, steht nach wie vor nicht fest.

Der Einbau von Wohnungen ins „Prinz Eugen“ würde die Nachnutzung des Gebäudes vereinfachen. Wenn es für die Unterbringung für Asylbewerber nicht mehr benötigt wird, sollen altersgerechte Wohnungen in dem ehemaligen Hotel entstehen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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