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Stadt plant neues Wohnheim für bis zu 60 Asylbewerber in Dresden-Klotzsche

Stadt plant neues Wohnheim für bis zu 60 Asylbewerber in Dresden-Klotzsche

Aufgrund weiterhin hoher Asylbewerberzahlen will die Stadt Dresden das leer stehende Gebäude Zur Wetterwarte 34 in Klotzsche zu einer Gemeinschaftsunterkunft für maximal 60 Asylbewerber umbauen.

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Quelle: dpa

Eine entsprechende Beschlussvorlage wird die Verwaltung in den Stadtrat und den Ortsbeirat Klotzsche einbringen. In den Umbau  will die Stadt rund 450.000 Euro investieren.

Soweit der Stadtrat auf seiner Sitzung am 28. Februar dem Vorschlag zustimmt, könnte das neue Wohnheim im Januar 2014 bezogen werden. Die Erweiterung der bestehenden Unterbringungskapazitäten für Asylbewerber sei dringend notwendig, um dem gestiegenen Bedarf dauerhaft gerecht werden zu können, hieß es am Donnerstag vonseiten der Stadt. „Auch wenn uns der Freistaat Sachsen noch keine offiziellen Zahlen genannt hat, gehen wir aufgrund der Einschätzung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom November letzten Jahres auch für die kommenden Jahre von mindestens gleichbleibend hohen Asylbewerberzahlen aus“, erläutert Bürgermeister Martin Seidel.

Zum Ende des Jahres 2012 stiegen die Zuweisungszahlen des Landes von anfänglich 378 auf insgesamt 470 Personen an. Die kurzfristige Erhöhung um knapp 20 Prozent machte die Nutzung von Interimsstandorten wie dem Herbergsschiff „Koje“ nötig. „Das Jahr 2012 hat gezeigt, dass wir neben den bereits bestehenden acht Übergangswohnheimen dringend eine weitere Gemeinschaftsunterkunft in Dresden benötigen. Nur so sind wir hinreichend flexibel aufgestellt, unsere Pflicht zur Aufnahme von Flüchtlingen erfüllen zu können“, so Seidel weiter.

Gegenwärtig leben etwa 40 Prozent der 870 Dresdner Asylsuchenden dezentral in eigenen oder städtischen Wohnungen. Nach den Worten von Bürgermeister Seidel soll „der Anteil dezentraler Unterkünfte auch in Zukunft mit Nachdruck ausgebaut werden“. Bis Dezember 2012 sind dafür von der Stadt 21 Wohnungen neu angemietet worden. Weitere Anmietungen seien noch in diesem Monat geplant.

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Die Polizei räumte die Straße jedoch rigoros. 21 Uhr bog der Bus in Richtung Autobahn ab.

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Doch gerade für Neuankommende seien die vorhandenen Ansprechpartner in einem Übergangswohnheim eine dringend erforderliche Hilfe, so Seidel weiter. Insbesondere die angrenzenden Grünflächen und die "gewollt lockere Belegung in großzügig bemessenen Räumen" ließen traumatische Erfahrungen verblassen und halfen dabei, in einem nächsten Schritt einen möglichen Übergang in eigene Wohnungen erleichtern.

Die Gesamtkapazität an Wohnheimplätzen lag in Dresden zum Ende des Jahres 2012 bei 588 Plätzen. Mit dem neuen Wohnheim in Klotzsche würde die Gesamtkapazität auf 594 Plätze steigen. Der insgesamt nur geringe Anstieg erklärt sich nach Angaben der Stadt dadurch, dass bislang interimsmäßig genutzte Unterkünfte mit der Schaffung der neuen Einrichtung in Klotzsche wegfallen.

Jane Jannke

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