Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Stadt plant Gewerbegebiet Niedersedlitz: Bismarckstraße wird dafür ab 2014 saniert

Stadt plant Gewerbegebiet Niedersedlitz: Bismarckstraße wird dafür ab 2014 saniert

Das städtische Wirtschaftsdezernat will das Areal zwischen Bismarck- und Sosaer Straße, Flugraben und Am Feld in Niedersedlitz zu einem Gewerbegebiet verdichten und dafür im nächsten Jahr die desolaten Straßen in dem Areal für 2,7 Millionen Euro erneuern.

Voriger Artikel
Taschen aus Sandsäcken: Dresdner Initiative Alles Jute beendet Hilfskampagne
Nächster Artikel
Arbeitskampf: Streik in Dresdner Ikea-Filiale

Marode "Straßen" prägen das Areal - hier die Ecke Sosaer und Saydaer Straße.

Quelle: Heiko Weckbrodt

Dieses Projekt hat die Stadtverwaltung nun dem Ortsbeirat Prohlis vorgestellt.

"Dort sitzen jetzt schon international aktive Unternehmen, aber teilweise an Adressen, die nicht mal eine richtige Straße haben", begrüßte Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt das Vorhaben. "Es ist dringend notwendig, dort zu investieren." Der "gegenwärtige desolate Zustand insbesondere der Verkehrswege" lasse für die bestehenden Unternehmen "keine Entwicklungsmöglichkeiten zu", heißt es in der Einschätzung des Wirtschaftsdezernates. "Die vorhandenen Fahrbahnen sind verschlissen und partiell als nicht vorhanden zu bezeichnen."

Insgesamt 46 Unternehmen haben sich in dem fraglichen Areal bereits angesiedelt, teils erst nach der Wende, teils handelt es sich um traditionsreiche Unternehmen wie die Vakuumtechnik Dresden, Vacutrend oder das Kamerawerk. Deren Zuliefer- und Versandverkehr rollt seit Jahren über die marode Pflastersteinpiste der Bismarckstraße. Dies erbost nicht nur die Firmenchefs, auch die Patienten der dort ebenfalls niedergelassenen Arztpraxen haben sich über den dadurch entstehenden Verkehrslärm beschwert.

Wegen knapper Kassenlage hatte die Stadt eine Sanierung der Holperstraßen lange hinausgeschoben. Nun aber hat das Wirtschaftsdezernat Mittel aus dem eigenen Haushalt für den Straßenbau bereitgestellt. Das war übrig, weil die ursprünglich geplante Erweiterung des städtischen Biotechnologie-Zentrums in der Johannstadt der Expansion der benachbarten Biotechnologie-Forschungsinstitute zum Opfer fiel. Dadurch kann das Dezernat nun bis zu 1,6 Millionen Euro in die Entwicklung des Gewerbegebiets Bismarckstraße umleiten, hofft aber auch auf bis zu 1,3 Millionen Euro Fördergelder aus dem Programm "Verbesserung der regionalen Infrastruktur".

Die Bauarbeiten sollen im April beginnen und Ende November 2014 abgeschlossen sein. Saniert und mit neuen Gehwegen auf beiden Seiten versehen wird die Bismarckstraße zwischen dem bereits sanierten Abschnitt beim Langen Weg und dem Niedersedlitzer Flutgraben, außerdem die Sosaer, Saydaer und Kleine Straße, wobei diese jeweils nur einen Gehweg erhalten. Insgesamt handelt es sich um 1,6 Straßenkilometer und 1,9 Fußweg-Kilometer. In diesem Zuge soll auch die Kanalisation erneuert werden.

Die Wirtschaftsförderer hoffen, mit diesem Projekt nicht nur den bereits existierenden Unternehmen aufzuhelfen, sondern auch weitere Ansiedlungen und damit Arbeitsplätze zu ermöglichen, so dass in diesem Niedersedlitzer Areal, in dem es traditionell wenig Wohnhäuser gibt, ein prosperierendes Gewerbegebiet wächst. Der Ortsbeirat stimmte dem Vorhaben einstimmig zu. Letztlich muss aber noch der Wirtschaftsausschuss darüber entscheiden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.09.2013

Heiko Weckbrodt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
21.10.2017 - 10:17 Uhr

Uwe Neuhaus muss bei den Franken zwei Leistungsträger ersetzen. Personelle Alternativen im Mittelfeld sind aber vorhanden.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.