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Stadt modernisiert Themenstadtplan im Internet

Mobil-Design Stadt modernisiert Themenstadtplan im Internet

Kartenexperten und Programmierer haben den Dresdner Themen-Stadtplan im Internet neugestaltet und verbessert.

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Geodaten-Amtsleiterin Klara Töpfer und Projekt-Leiter Andreas Schmidt zeigen den neuen Themenstadtplan auf Notebook und Smartphones.

Quelle: Foto: Anja Schneider

Dresden. Kartenexperten und Programmierer haben den kommunalen Themen-Stadtplan im Internet neugestaltet und verbessert. Darauf hat Geodaten-Amtsleiterin Klara Töpfer hingewiesen. Das „Mobil“-Design orientiert sich nun – wie andere städtischen Internetseiten – an der Kachel-Mode für Smartphones.

Hinzugekommen ist eine Expertensuche. Sie erlaubt mit logischen Operatoren anspruchsvolle Recherchen im riesigen Datenwust, der sich hinter der Dresden-Karte im Netz versteckt. Inzwischen sind über die Adresse stadtplan2.dresden.de rund 330 Themen abrufbar, von A wie Abfall bis Z wie Zentren.

Neu ist zudem eine Fußgänger-Navigation: Wer auf der digitalen Karte Start- und Zielpunkt anklickt, kann sich verschiedene Fußwege anzeigen lassen und sie auch in Navi-Geräte exportieren. Diese elektronische Lotsenfunktionen wollen die Macher künftig weiter ausbauen.

Besonders gern nutzen die Dresdner und ihre Gäste den Themenstadtplan, um nach Haltestellen und Fahrwegen von Bussen und Bahnen zu suchen, um aktuelle Verkehrsbehinderungen in Dresden abzufragen sowie nach Schulen und Kitas in ihrem Stadtteil zu gucken.

Insgesamt greifen im Schnitt rund 70 000 Besucher im Monat auf den Themenstadtplan zu. Etwa jeder Dritte ruft die Internetadresse direkt auf, kennt also den Plan schon von früheren Besuchen.

An manchen Tagen gibt es sogar regelrechte Anstürme: Im Umfeld der Erinnerungsveranstaltungen am 13. Februar zum Beispiel weisen die Statistiken oft recht hohe Besucherzahlen aus. Vor allem aber während des Hochwassers 2013 brachten die Nutzerzugriffe den Themenstadtplan nahe an den Zusammenbruch: Da wollten plötzlich über 50 000 Besucher pro Tag den elektronischen Stadtplan konsultieren.

Erstmals freigeschaltet hatte die Verwaltung eine frühe Version des Internetstadtplans im Sommer 2001. Dies war damals einem Gesetz geschuldet, dass von den Kommunen forderte, Umweltdaten öffentlich zugänglich zu machen. Seitdem sind immer mehr Daten und Funktionen hinzugekommen. Inzwischen ist diese von einer Zittauer Firma entwickelte Software für das Stadtgebiet Dresden dem „Google Maps“-Dienst in vielen Punkten ebenbürtig, teils auch überlegen. Wer etwa wissen will, zu welchem Stadtteil ein bestimmtes Haus gehört, wie sich das Straßennetz seit dem 19. Jahrhundert verändert hat und dergleichen mehr, wird um den Themenstadtplan kaum herumkommen. Das neue Design ist allerdings gewöhnungsbedürftig und mit seinen Ausklapp-Fenstern nicht immer übersichtlich.

Von Heiko Weckbrodt

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