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Stadt lenkt ein im Dresdner Scheune-Streit

Stadt lenkt ein im Dresdner Scheune-Streit

Der Worte sind genug gewechselt. Schließlich haben unter anderem der Scheune-Verein, die Stesad, die Polizei, das Jugendamt, das Ordnungsamt, das Kultur- und Denkmalamt, Streetworker, die Diakonie, das Dreikönigsgymnasium und der Gewerbe- und Kulturverein Äußere Neustadt mitgeredet.

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Die Stadt plant eine Freifläche (rot) von der Sporthalle bis hinüber zum Grundstück von "Katy's Garage" an der Louisenstraße.

Quelle: Grafik: r+b Landschaftsarchitektur/DNN, Jeschke

Jetzt lässt die Stadt Taten folgen und den Platz vor der Scheune umbauen. So hat es das Rathaus auf DNN-Anfrage zunächst angekündigt. Die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung sprechen von der "Aufwertung des Scheune-Umfeldes".

Dazu gehören etwa 90 neue Fahrradstellplätze, Rundbänke unter Bäumen, eine Betonwand und eine etwa 900 Quadratmeter große platte Fläche vor der Betonwand. "Die im Nord-Osten befindlichen Solitärgehölze werden erhalten und durch eine Paulownia tomentosa ergänzt", erklären die Planer aus dem Dresdner Büro "r+b Landschaftsarchitektur" ihre Vorschläge. Eine Paulownia tomentosa ist ein Blauglockenbaum. Die Idee, solch ein ursprünglich in Asien beheimatetes Gewächs vor die Scheune zu pflanzen, hatten die Planer, als sie im Auftrag der Stadt über die Gestaltung der Fläche an der Alaunstraße nachgedacht haben. Der "Aufwertung" fällt der beliebte Gemüsestand an der Alaunstraße zum Opfer, ebenso der Imbisswagen dahinter. Es verschwindet auch die Mauer gleich am Fußweg, die Sitzgelegenheit und Treffpunkt gleichermaßen ist. Gezählt sind die Tage ebenso für den aus alten Fahrrädern zusammengeschweißten "Zaun" zum Scheune-Areal gegenüber dem "Ararat-Dönerladen".

Diese Gestaltung basiert auf einem Planungsergebnis, das die Stadt 2009 dem Ortsbeirat Neustadt und im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt hat, berichtete Nora Jantzen vom Presseservice im Rathaus auf DNN-Anfrage. 2012 sei es nochmals durch den Verwaltungsvorstand, also die Bürgermeisterrunde, bestätigt worden. Auf Basis dieser Studie werde nun die Planung fortgesetzt, so die Stadtverwaltung. Allerdings räumen die Verantwortlichen ein: Sie wollen noch einmal mit den Neustadt-Akteuren in Kontakt treten, um sich darüber auszutauschen, ob möglicherweise weitere Wünsche umsetzbar sind. Dazu gehören neben einem Fahnenmast für die Flagge der Bunten Republik auch ein Infokasten.

Spätestens in zwei Monaten müssen die Überlegungen der Architekten und der Verwaltung abgeschlossen sein, dann soll der Umbau des Scheunevorplatzes beginnen. Die Boden- und Baumgutachten seien bereits erledigt, "der größte Teil der Bauleistungen soll noch während des Baus der Turnhalle erbracht werden", teilte das Rathaus mit. Dafür sind fast 640 000 Euro veranschlagt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.08.2014

Springer, Christoph

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