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Stadt hält an Schließung der Kita „Stadtrandentdecker“ in Dresden-Gittersee fest

Stadt hält an Schließung der Kita „Stadtrandentdecker“ in Dresden-Gittersee fest

Die Dresdner Stadtverwaltung hält an der geplanten Schließung der Kita „Stadtrandentdecker“ in Coschütz-Gittersee fest.

Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, sei der Sanierungsaufwand für das Gebäude in der Oskar-Seyfferth-Straße auch nach erneuter Prüfung zu hoch. Die Einrichtung soll daher endgültig geschlossen werden. Im Juni soll der Stadtrat darüber entscheiden.

Bereits seit September steht das Haus aus Sicherheitsgründen leer. Die 41 Kinder werden in den Kitas am Hennersdorfer Weg und an der Michelangelostraße betreut. Eltern und diverse Stadträte waren gegen das Aus für die kleine und familiäre Kita Sturm gelaufen, hatten sich mit Eigenbetriebsleiterin Sabine Bibas heftige Wortgefechte um Äußerungen zur Betriebserlaubnis des Hauses geliefert. Zudem hatten sie argumentiert, eine Sanierung sei günstiger als ein Neubau.

Bibas jedoch teilte jetzt mit, dass eine Sanierung nicht wirtschaftlich sei. 650.000 Euro würde es kosten, den Standort aufrecht zu erhalten. Trotz der Sanierung könnten Krippenkinder weiterhin nur im Erdgeschoss betreut werden. Die oberen Etagen wären wegen der Beschaffenheit des Treppenhauses nicht zugänglich. „Bei Abwägung aller Gesichtspunkte ist es nur vernünftig, die Kita an diesem Standort aufzugeben“, fasst die Leiterin des Kita-Eigenbetriebes zusammen. „Mit einem bisher ungedeckten investiven Mehrbedarf von 11 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre haben wir weder die für eine Sanierung notwendigen Mittel im Haushalt, noch langfristig einen gesicherten Platzbedarf an diesem Standort. Im Gegenteil, das leer stehende Haus verursacht weiterhin Kosten. Da ist die Empfehlung, es zu schließen, nur stringent."

Stimmt der Stadtrat der Schließung zu, soll das Gebäude verkauft werden. Der Erlös daraus soll für die Sanierung anderer Kitas verwendet werden, so Bibas. Vor allem die Einrichtungen in der Blüherstraße und der Riesaer Straße seien akut von einem Entzug der Betriebserlaubnis bedroht.

sl

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