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Stadt glaubt an das Kühlhaus-Relief aus der Weißeritzstraße

Noch kein Bauantrag Stadt glaubt an das Kühlhaus-Relief aus der Weißeritzstraße

Die Stadtverwaltung geht nach wie vor davon aus, dass das Sandsteinrelief am ehemaligen Kühlhaus Weißeritzstraße restauriert und auf einer kleinen Grünfläche an der Magdeburger Straße aufgestellt wird. Das teilte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) jetzt auf Anfrage des Linke-Stadtratsfraktionsvorsitzenden André Schollbach mit.

Die Stadt drängt darauf, dass das Kühlhaus-Relief restauriert wird.

Quelle: DNN/Archiv

Dresden. Die Stadtverwaltung geht nach wie vor davon aus, dass das Sandsteinrelief am ehemaligen Kühlhaus Weißeritzstraße restauriert und auf einer kleinen Grünfläche an der Magdeburger Straße aufgestellt wird. Das teilte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) jetzt auf Anfrage des Linke-Stadtratsfraktionsvorsitzenden André Schollbach mit.

Im September 2015 habe der Investor Anton Volmer einen Bauantrag zur Errichtung des Reliefs auf einem Sockel eingereicht, so Hilbert. „Dieser musste aufgrund von fehlenden Unterlagen vom Bauaufsichtsamt zurückgewiesen werden.“ Momentan sei nicht abzusehen, wann ein neuer, vollständiger Antrag eingehen werde. Grundsätzlich sei aber davon auszugehen, dass der Eigentümer weiter beabsichtige, das Relief fertig restaurieren und am dafür reservierten Platz aufzustellen zu lassen, erklärte das Stadtoberhaupt.

Es gebe ein großes Interesse aus der Bevölkerung an der Thematik, auch Stadträte würden regelmäßig nach dem Stand der Dinge fragen. Der Geschäftsbereich Kultur und Tourismus stehe in ständigem Kontakt zu Volmer. Der Eigentümer werde regelmäßig aufgefordert, den weiteren Fortgang schriftlich zu schildern, teilte Hilbert mit.

Das 1911 eingeweihte Kühlhaus an der Weißeritzstraße erhielt beim Wiederaufbau nach dem Krieg Anfang der 1950er Jahre das Sandsteinrelief mit der Darstellung eines Arbeiters und dem Logo des ersten DDR-Fünfjahresplanes. 2005 musste das seit Beginn der 1990er Jahre leerstehende Gebäude einem Parkhaus weichen. Das Relief sollte aber erhalten und öffentlich zur Schau gestellt werden. Das war eine Auflage in der Baugenehmigung für das Parkhaus. Doch das Kunstwerk ging bei den Abrissarbeiten zu Bruch.

Zunächst scheiterte eine Restaurierung des zerstörten Reliefs an wirtschaftlichen Problemen des Investors. Die Einzelteile wurden bei einem Zittauer Steinmetz eingelagert, wo sie noch heute liegen. Volmer hatte bereits mehrfach angekündigt, eine Lösung präsentieren zu wollen. Zuletzt ging es um einen geeigneten Standort. Die Idee, das Relief in die Fassade des Parkhauses zu integrieren, soll an Problemen mit der Statik gescheitert sein.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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