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Stadt gibt weitere 200.000 Euro für die Busmannkapelle

Bauprojekt Stadt gibt weitere 200.000 Euro für die Busmannkapelle

Die Landeshauptstadt Dresden soll der Gedenkstätte Sophienkirche / Busmannkapelle 200 000 Euro zur Verfügung stellen. Das soll der Finanzausschuss am kommenden Donnerstag auf einer Sondersitzung vor dem Stadtrat beschließen.

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Dresden. Die Bereitstellung der Mittel ist an die Auflage geknüpft, dass die Bauarbeiten an der Gedenkstätte bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Bei konzeptionellen und inhaltlichen Vorhaben muss sich der Betreiber der Gedenkstätte, die Bürgerstiftung Dresden, mit der Landeshauptstadt abstimmen.

Bereits 1994 hat der Stadtrat die Errichtung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche, die 1962/63 vom damaligen SED-Regime abgerissen wurde, zu errichten. Jetzt steht der Erinnerungsort vor der Vollendung, im nächsten Jahr soll der Innenausbau beginnen. Dabei werden die Fußböden hergestellt und die Haustechnik installiert. Mit Abschluss der Arbeiten könnte die Gedenkstätte von der Öffentlichkeit genutzt werden. Die Bürgerstiftung hat die Kosten auf 408 748 Euro beziffert. Das Sächsische Finanzministerium stellt der Stiftung aus Mitteln des Bundes 200 000 Euro zur Verfügung. Dieses Geld fließt aber nur, wenn sich die Landeshauptstadt mit dem gleichen Betrag beteiligt.

Der Finanzausschuss kann nun den Weg für die Fertigstellung der Gedenkstätte ebnen. Die Stadt will 103 000 Euro aus dem Fördertopf für Baumaßnahmen an Sakralbauten nehmen, die nicht verbraucht wurden. 97 000 Euro sollen aus Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer kommen. Die über die 400 000 Euro hinausgehenden Mittel sollen die Bürgerstiftung und die Gesellschaft zur Förderung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden e.V. über Spenden einwerben.

Die Stadt will ihre finanzielle Unterstützung aber dezidiert an inhaltliche Fragen knüpfen. Basis für die konzeptionellen Vorhaben soll dabei das vom Stadtrat beschlossene Gedenkkonzept der Landeshauptstadt Dresden sein.

Thomas Baumann-Hartwig

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