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Stadt bündelt Engagement für Asylbewerber

Stadt bündelt Engagement für Asylbewerber

Die Stadtverwaltung reagiert auf die Hilfsangebote für Asylbewerber in Dresden und nimmt deren Koordinierung in die Hand. Seit Montag gibt es im Sozialamt einen Mitarbeiter, der die Aufgabe hat, ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement zu steuern.

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Clemens W. Hirschwald.

Quelle: Anja Schneider

"Nicht nur die Zahl der Asylsuchenden steigt, auch die Hilfsbereitschaft unter den Dresdnerinnen und Dresdnern für die Asylsuchenden nimmt zu", stellten die Verantwortlichen der Pressestelle fest.

Um alle Anfragen und Angebote besser steuern zu können, sei nun Clemens Werner Hirschwald als Ehrenamtskoordinator eingesetzt worden. "Seine Hauptaufgabe ist die Beratung von Einzelpersonen und Institutionen, die sich ehrenamtlich für die Belange der Asylsuchenden engagieren möchten", so das Rathaus. Die Verantwortlichen versprechen sich von der neuen Stelle im Sozialamt auch eine schnellere Bearbeitung von Hilfsangeboten. Außerdem soll Hirschwald die Stadt auch in regionalen Gremien zur ehrenamtlichen Asylarbeit vertreten.

Der neue Ehrenamtskoordinator wird vor allem Initiativen steuern, die sich an Asylbewerber richten, für die die Stadt Dresden die Verantwortung hat. Für Flüchtlinge, die in Erstaufnahmeeinrichtungen wie der Zeltstadt an der Bremer Straße untergebracht sind, ist der Freistaat Sachsen zuständig. Hilfe, die von Dresdnern gezielt an diese Flüchtlinge gehen soll, wird der neue Ehrenamtskoordinator aber an die richtige Adresse weiterleiten.

Eine solche Adresse ist das Deutsche Rote Kreuz. Die Helfer sammeln Spenden für die Flüchtlinge im Zeltlager und den TU-Turnhallen. Gebraucht wurden gestern Nachmittag unter anderem Outdoorspielzeug für Kinder und Männerschuhe ab Größe 40 (mehr unter www.drksachsen.de). Das Netzwerk "Dresden für Alle", das die Spendenkoordination für die Erstaufnahme an das DRK abgegeben hatte, musste sich zuletzt viel Kritik gefallen lassen. So stellte die CDU-Stadtratsfraktion fest, "Dresden für Alle" sei gescheitert. Netzwerk-Sprecher Eric Hattke wollte diese nicht kommentieren. Er verwies stattdessen auf das öffentliche Lob vom DRK für den Einsatz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.08.2015

Christoph Springer

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