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Stadt Dresden bestätigt: Das Wiener Loch steht kurz vor dem Verkauf

Stadt Dresden bestätigt: Das Wiener Loch steht kurz vor dem Verkauf

Die Verhandlungen zum Verkauf des "Wiener Lochs" sind abgeschlossen. Der ausgehandelte Kaufvertrag muss nur noch beim Notar beurkundet werden. "Das soll zeitnah erfolgen", sagte Stadtsprecher Karl Schuricht gestern auf DNN-Anfrage.

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Die Verhandlungen zum Verkauf des "Wiener Lochs" sind abgeschlossen.

Quelle: www.förstermartin.de

In wenigen Tagen ist mit dem "Wiener Loch" eine der größten innerstädtischen Brachflächen verkauft. Im November 2012 hatte der Stadtrat dem Verkauf des 8700 Quadratmeter großen Grundstücks an der Prager Straße an den Immobilienentwickler Revitalis Real Estate AG aus Hamburg zugestimmt. Seitdem verhandelten die Vertragspartner und ihre Anwälte über den Kaufvertrag.

"Es gab mehrere Abstimmungsrunden mit der Landeshauptstadt Dresden", bestätigte Real-Estate-Managerin Svea Hoffmann, die in Hamburg für das Projekt verantwortlich zeichnet. Da es auch nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages noch "viele Unwägbarkeiten" gebe, werde sie sich gegenwärtig "nicht aus dem Fenster lehnen" und über die Zeitabläufe sprechen, in denen das Unternehmen plant. "Wir können noch nicht sagen, wann wir einen Bauantrag stellen und wann der Baubeginn sein wird."

Thomas Cromm vom Vorstand der Revitalis Real Estate AG hatte angekündigt, dass ab September 2013 im "Wiener Loch" gebaut werden soll. Der Immobilienentwickler will laut den Angaben von Cromm bis 2015 auf der Brachfläche in sechs Häusern rund 250 Wohnungen und 20 Ladengeschäfte errichten. Die Wohnungsgrößen sollen zwischen 55 und 130 Quadratmetern betragen, die Handelsflächen zwischen 150 und 450 Quadratmetern. Die Investitionssumme beträgt etwa 65 Millionen Euro.

Die Landeshauptstadt Dresden hatte fast 15 Jahre erfolglos nach einem Investor für das Filetgrundstück an der Prager Straße gesucht. Nach der Immobilienkrise seit 2008 war die Fläche nahezu unverkäuflich geworden.

Inzwischen hat der Wohnungsmarkt in der Landeshauptstadt stark angezogen. Die Nachfrage nach Wohnraum im Allgemeinen und nach hochwertigen Eigentumswohnungen im Speziellen ist deutlich gestiegen. Deshalb ist es der Stadt schließlich doch noch gelungen, das problembehaftete Grundstück für rund 9,5 Millionen Euro zu verkaufen. Allerdings bringt das Geschäft nur rund 6,8 Millionen Euro Erlös für die Stadtkasse. Auf Kosten der Stadt müssen die Spundwände gezogen werden, die das Grundwasser abhalten. Außerdem schmälern die Erschließungskosten den Erlös, der für den Bau des Kulturkraftwerks verwendet werden soll.

Baumann-Hartwig, Thomas

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