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Staatsschauspiel Dresden erhält letzten Schliff

Sanierung auf der Zielgeraden Staatsschauspiel Dresden erhält letzten Schliff

Gestern wurde das Große Haus nach 18-wöchiger Sanierung durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Gebäudemanagement (SIB) offiziell an das Staatsschauspiel übergeben.Etliche Restarbeiten stehen aber noch aus. Die Proben für die Premiere von „Othello“ beginnen am Donnerstag.

Das Große Haus wurde 18 Wochen lang für rund 11 Millionen Euro saniert.
 

Quelle: ANJA SCHNEIDER

Dresden.  Wenn die Schauspieler des Staatsschauspiels ab Donnerstag zum ersten mal auf der runderneuerten Großen Bühne für die Premiere von Shakespeares „Othello“ proben, werden Handwerker und Bauarbeiter noch hinter den Kulissen zu Gange sein, um den geplanten Spielbeginn im Schauspielhaus am 29. Oktober möglich zu machen.

Am Montag wurde das Schauspielhaus nach 18-wöchiger Sanierung durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Gebäudemanagement (SIB) offiziell an das Staatsschauspiel übergeben. Etliche Restarbeiten stehen aber noch aus. „Die Bühnentechnik und der Zuschauersaal sind soweit fertig gestellt, dass mit der Technischen Einrichtung begonnen werden kann“, sagte Andrea Krieger, Sprecherin des SIB. Trotzdem haben die Handwerker laut SIB bis kurz vor der „Othello“-Premiere alle Hände voll zu tun. In einigen Bereichen seien noch Abschlussarbeiten und Mängelbeseitigungen außerhalb des Probebetriebes bis einen Tag vor Spielbeginn durchzuführen, so Krieger. So lange soll auch die Baustelleneinrichtung noch im Haus bestehen bleiben. Die Sanierung des Zuschauersaals, die erneuerte Haustechnik, die neuen Vorderhaustoiletten, der separate Zugang zum Restaurant "william" und die neuen Restauranttoiletten seien schon komplett fertig gestellt.

Insgesamt investierte das SIB etwa elf Millionen Euro in die Erneuerung des Schauspielhauses – rund eine Million Euro mehr als ursprünglich geplant. Die tatsächlichen Kosten könne man aber erst nach Abschluss sämtlicher Arbeiten und Vorlage der Schlussrechnung beziffern, erklärte das SIB. Vor allem beim Brandschutz und der Sanierung des Frischwassernetzes habe es laut Staatsbetrieb unerwartete und verdeckte Mängel gegeben. „Bei derart komplexen Baumaßnahmen in einem Gebäude mit über 100-jähriger Geschichte ist das nicht völlig auszuschließen“, so Krieger. In diesem Bereich dauern die Arbeiten noch bis Mitte November an, was aber keinen Einfluss auf den Spielbetrieb habe.

Für knapp sechs Millionen Euro wurden die Bühne runderneuert und Technik wie etwa eine neue Obermaschine und ein neuer Schnürboden eingebaut. Nachdem am Mittwoch letzte Arbeiten an Technik und Starkstrom abgeschlossen werden, beginnen ab Donnerstag die Proben für „Othello“ auf der großen Bühne. Während den Bauarbeiten ging das nur auf der Probebühne nebenan. Laut SIB und Staatsschauspiel steht der Aufnahme des Spielbetriebes am 29. Oktober nichts im Wege. Interimsintendant Jürgen Reitzler kann also pünktlich mit der Premiere von „Othello“ in die Spielzeit im Schauspielhaus starten.

Von Sebastian Burkhardt

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