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Sportler reinigen Spielstätten im Dresdner Ostragehege: „Das ist für mich selbstverständlich“

Sportler reinigen Spielstätten im Dresdner Ostragehege: „Das ist für mich selbstverständlich“

Rund 30 Sportler des Dresdner Sportclubs (DSC) und des Eislauf-Vereins Dresden (EVD) haben am Mittwochvormittag mit der Säuberung der verwüsteten Sportanlagen im Ostragehege begonnen.

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Zahlreiche junge Sportler haben am Mittwoch begonnen, die verwüsteten Spielstätten im Ostragehege zu säubern.

Quelle: Tanja Tröger

Mit Arbeitshandschuhen bewaffnet, klauben die überwiegend jungen Leute angeschwemmtes Gras und Unrat aus den Zaungittern, befreien den überschwemmten Keller von nicht mehr brauchbaren Geräten und säubern die Innenräume mit dem Kärcher.

Der frisch gebackene Abiturient Long spielt beim DSC in der A-Jugend Fußball. „Das Ostragehege ist meine zweite Heimat, da ist es absolut selbstverständlich, dass ich helfe. Ich will ja selber, dass die Plätze wieder in Ordnung sind“, beschreibt der schlaksige junge Mann seine Motivation.

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Sportler mehrerer Dresdner Vereine räumen nach der Flut im Sportpark Ostragehege auf.

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Ein weiterer Helfer möchte seinen Namen nicht verraten. „Es ist mir nicht wichtig, genannt zu werden oder etwas dafür zu bekommen. Hauptsache, man packt mit an, damit die Jugend- und Männermannschaften schnellstmöglich wieder spielen können“, so der 28-Jährige.

Zu der Putzaktion hatte mehrere Sportvereine auf Facebook und ihren Internetseiten aufgerufen. Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag ab 16.30 Uhr können sich Freiwillige an der Eissporthalle einfinden und beim Säubern helfen. „Morgen Nachmittag kommen sicherlich mehr Leute, da machen wir noch mal eine konzentrierte Aktion“, sagt Ulrich Herzog, Geschäftsführer der Abteilung Fußball beim DSC. „Zu tun ist ja genug.“

Zwei Meter hoch stand die Elbe auf den Plätzen. Wo sich das Wasser zurückgezogen hat, ist der einst grüne Kunstrasen braun verfärbt. Die weißen Spielfeldmarkierungen sind kaum noch zu erkennen. Teilweise wurde der zerstörte Kunstrasen schon zusammengerollt. Die hinteren Plätze stehen immer noch unter Wasser, die braune Brühe beginnt schon kräftig zu stinken. Im Keller stieg das Wasser auf etwa 1,60 Meter. Zwar konnten Sportler und Mitarbeiter das Inventar retten und in der Trainerkabine zwischenlagern. Spinde, Regale, Boden und Wände sind jedoch völlig verdreckt.

ttr

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