Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Spinwellen-Computer voraus

Nano-Antennen entwickelt Spinwellen-Computer voraus

Winzig kleine Antennen, die Informationen über sogenannte Spin-Wellen senden können, hat ein Forscherteam aus Dresden-Rossendorf gemeinsam mit Kollegen aus der Schweiz und den USA konstruiert.

Voriger Artikel
Protest gegen Schweinehaltung: „Grunzmobil“ kommt nach Dresden
Nächster Artikel
Ferienkinder zu Besuch beim Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert


Quelle: HZDR

Dresden. Um künftige Smartphones noch leistungsfähiger zu machen, sollen sie ihre Daten mit Spinwellen statt mit Strom übertragen. Dies sehen zumindest Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) als vielversprechenden Lösungsweg, um die Überhitzungsprobleme heutiger Computer-Chips zu überwinden. Sie haben dafür gemeinsam mit internationalen Kollegen aus der Schweiz und den USA winzig kleine Antennen entwickelt, die solche Spinwellen aussenden.

„Ein wesentliches Problem aktueller Technologien ist die Wärme, die beim Datentransport mit Hilfe elektrischer Ströme entsteht“, betonte Dr. Sebastian Wintz vom HZDR-Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung. „Wir brauchen ein neues Konzept.“

Und dieses Konzept sieht hier vor, die magnetischen Momente (Spins) atomarer Teilchen zur Informationsübertragung zu nutzen. Während beim Strom Elektronen oder andere Ladungsträger durch das Kristallgitter des Chipmaterials wandern und durch Zusammenstöße Wärme erzeugen, werden bei Spin-Wellen keine Teilchen physisch bewegt, sondern es pflanzt sich nur die Anregung als Information fort.

Dafür haben die internationalen Forscher gemeinsam Stapel aus hauchdünnen magnetischen Plättchen erzeugt. Durch Wechselstrom angeregt, entstehen in deren Zentrum Magnetwirbel. Diese Wirbel wiederum formen dann die dünnen Spin-Antennen, die nur wenige Nanometer groß sind (Millionstel Millimeter). Getrennt durch eine isolierende Schicht, beeinflussen sich je zwei solcher übereinandergelegten Magnetplättchen gegenseitig und senden Spin-Wellen mit besonders kurzen Abständen zwischen den Wellenfronten aus.

Von DNN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.