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Spendenaktion bringt Orgelsanierung in Trachenberger Kirche auf den Weg 

Weihnachten am Weinberg Spendenaktion bringt Orgelsanierung in Trachenberger Kirche auf den Weg 

Den Anfang hat Gunther Emmerlich gemacht und es hat nicht viel mehr als ein halbes Jahr gedauert. Seit Mitte September steht fest, dass die Orgel der Weinbergskirche in Dresden-Trachenberge viel schneller als geplant saniert werden kann. Und das in einem Stück.

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Andrea Kempe und Florian Reißmann haben Grund zur Freude. Die Finanzierung der Orgelsanierung in der kleinen Kirche nahe der Weinbergstraße steht. Der Zimbelstern, der zu einem speziellen Register der Orgel gehört, soll sich in zwei Monaten wieder drehen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Den Anfang hat Gunther Emmerlich gemacht und es hat nicht viel mehr als ein halbes Jahr gedauert. Seit Mitte September steht fest, dass die Orgel der Weinbergskirche in Dresden-Trachenberge viel schneller als geplant saniert werden kann. Und das in einem Stück. Denn das für den Baustart nötige Geld ist binnen reichlich sechs Monaten zusammengekommen. Gleich zu Beginn spendete Emmerlich einen vierstelligen Betrag – die Einnahmen einer Lesung in der Apostelkirche in Trachau.

Die technischen Arbeiten an der Orgel haben gestern angefangen. Ziel der Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich ist der 20. Dezember. Vier Tage später, am Heiligabend, soll das Instrument das erste Mal wieder in einem Gottesdienst zu hören sein. Die Gemeinde am ehemaligen Weinberg in Trachenberge bekommt damit ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk.

„Wir waren sehr überrascht und natürlich hocherfreut, welche Resonanz die Aktion in der Gemeinde hervorgerufen hat“, sagt Andrea Kempe, die zu einer Gruppe mit dem Namen „Freundeskreis Weinbergsorgel“ gehört. Diese Gruppe hat im Frühjahr eine Spendenaktion zugunsten der Orgelsanierung angeschoben. Da hieß es noch, dass die Arbeiten aus finanziellen Gründen in zwei Abschnitten stattfinden sollen und voraussichtlich bis Ende 2017 dauern. „Wir wollten es nicht glauben“, erinnert sich der Freundeskreis an diese Aussicht und organisierte die Sammelaktion, bei der Patenschaften für einzelne Pfeifen oder ganze Register des Instruments übernommen werden konnten. „Ein großer Dank geht an Frau Dr. Eva Pilz“, sagt Andrea Kempe. Die Ärztin habe mit einer persönlichen Werbeaktion viele Paten gewinnen können und damit einen wichtigen Anteil der Spenden eingebracht.

Auch Florian Reißmann, der Vorsitzende des Kirchenvorstands in der Laurentiusgemeinde, zu der auch der Bau an der Albert-Hensel-Straße gehört, hat am Anfang nicht mit diesem Spendenergebnis gerechnet. Deshalb musste es ganz schnell gehen, nachdem der Kirchenvorstand im September die Orgelsanierung beschlossen hatte. Noch am Abend nach der Sitzung informierte er die Firma Jehmlich über das Ergebnis. In diesen Tagen soll der Vertrag unterschrieben werden und am Montag bekommen die Orgelbauer einen Schlüssel für die Kirche an der Albert-Hensel-Straße. Dann können sie jederzeit an dem Instrument arbeiten. Schließlich ist Weihnachten schon in reichlich zwei Monaten.

Von Christoph Springer

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