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Sparkasse kritisiert das Geschäftsgebaren der Dresdner Zwingerfestspiele

Sparkasse kritisiert das Geschäftsgebaren der Dresdner Zwingerfestspiele

Die Ostsächsische Sparkasse Dresden hat das Geschäftsgebaren der Veranstalter der Zwingerfestspiele kritisiert. "Wir warten immer noch auf unsere Sponsoring-Abrechnung.

Es ist ein ungewöhnlich langer Zeitraum verstrichen und nicht üblich, einen Geschäftspartner so lange warten zu lassen", drückte sich Unternehmenssprecher Andreas Rieger noch diplomatisch aus.

Zur Erinnerung: Die "Mätresse des Königs", das Theaterstück der Zwingerfestspiele, wurde bis 21. August 2011 auf der Open-air-Bühne im Zwinger gespielt. Sechs Wochen später harren nach DNN-Informationen immer noch viele Lieferanten und Partner der Dresden Event GmbH (DEG) als Veranstalter auf Abrechnungen, auch wenn längst zwölf "Retter" die Einnahmelöcher gestopft haben sollen (DNN berichteten). Bei allem Verständnis für Probleme beim Verkauf der Karten und Finanzierungslücken, drängen Partner und Sponsoren trotzdem auf die Eigenverantwortung der Veranstalter und auf sauberes Geschäftsgebaren. "Wir bedauern, dass die Zwingerfestspiele offenkundig defizitär waren, sehen hier aber keineswegs die Sponsoren in der Verantwortung, das Defizit auszugleichen", machte zum Beispiel Tobias M. Weitzel, Pressesprecher der Veolia Umweltservice GmbH, deutlich.

Veolia-Sprecher Weitzel betonte aber auch, dass "uns Aufführung und Ambiente sehr gut gefallen" haben. Sein Unternehmen habe im Rahmen der Zwingerfestspiele eine Kundenveranstaltung durchgeführt und bezahlt. "Aufgrund der Stillschweigeverpflichtung aus dem Vertrag mit Dresden Event können wir über Details jedoch keine Auskunft geben", bedauerte Weitzel. Bei Einladungen von Geschäftspartnern übernehme stets Veolia eine anfallende Steuerlast in Form einer Pauschalversteuerung.

Die Sparkasse Dresden wiederum hat sich beim Sponsern und Unterstützen der Zwingerfestspiele mit Intendant Dieter Wedel noch zurückgehalten. So trat das Unternehmen nicht mit großformatiger Werbung in Erscheinung, schickte als Sponsor die Sparkassenversicherung Sachsen ins Rennen (siehe auch www.zwinger-festspiele.de). DNN-Informationen nach betrug der Sponsorbeitrag der Sparkasse weniger als 30 000 Euro. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.10.2011

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