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Sophie und Paul 2012 wieder beliebteste Vornamen in Dresden – schlechte Karten für Holger und Dagmar

Sophie und Paul 2012 wieder beliebteste Vornamen in Dresden – schlechte Karten für Holger und Dagmar

Die Bilanz des Dresdner Standesamtes bringt es ans Licht. Bei der Namenswahl zeigen sich die Dresdner vor allem konstant. Seit Jahren tummeln sich die gleichen Kandidaten in den Top Ten der beliebtesten Vornamen.

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Quelle: dpa

Auch im vergangenen Jahr erhielten Neugeborene vor allem die Namen Paul, Alexander, Sophie und Marie.  

Dresdner Eltern wagen kaum Experimente, was den Namen ihres Sprösslings betrifft. Bereits seit 1999 dominiert „Paul“ bei den Jungen beinahe ausnahmslos das Feld. Unterbrochen wurde der Siegeszug lediglich zweimal, als „Leon“ (2005) und „Alexander“ (2011) „Paul“ die Spitzenposition vorübergehend streitig machen konnten. Im vergangenen Jahr hatte der zweitplatzierte „Anton“ „Paul“ sogar auf Platz drei verdrängen können.   2012 holte sich der traditionelle Name die Führung zurück. Zwei von 100 männlichen Neugeborenen erhielten diesen Namen. „Alexander“ schaffte es wie bereits acht Mal zuvor auf Rang zwei.

Einen kleinen Satz nach vorne machte bei den Jungen „Emil“, der es nach Platz sechs im vergangenen Jahr diesmal in die Top Drei schaffte. Den größten Sprung machten allerdings „Luca“ (5, 2011: 18), „Theodor“ (16, 2011: 27) und „Richard“ (12, 2011: 20). Am meisten an Boden verloren haben dagegen „Leon“ (28, 2011: 7), „Jonas“ (24, 2011: 12) und „Elias“ (13, 2011: 4).  Für ein wenig Bewegung in den Top 30 sorgten die Neu- bzw. Wiedereinstiege „Julian“ (30), „Leopold“ (26), „Julius“ (25), „Benjamin“ (18) und „Jonathan“ (17).  

Bei den Mädchen bot sich ein ähnlich konstantes Bild. Nach kurzer Unterbrechung im vergangenen Jahr eroberte sich „Sophie“ 2012 die Spitzenposition zurück. Drei von 100 neugeborenen Mädchen erhielten diesen Namen. In den vergangenen 13 Jahren war „Sophie“ zehn Mal der am häufigsten vergebene weibliche Vorname, nur vier Mal konnte „Marie“ sich nach vorne schieben. Beide Namen dominieren seit vielen Jahren unangefochten die Spitze der Rangliste bei den Mädchen. Platz drei sicherte sich 2012 „Anna“ (2011: 6).  

Auf den hinteren Plätzen konnte sich „Hannah“ (10, 2011: 24) am meisten verbessern. Auch „Magdalena“ (15, 2011: 25) und „Paula“ (23, 2011: 30) erlebten 2012 eine Renaissance. Größte Verlierer bei den Mädchen waren „Clara“ (24, 2011: 9) und „Laura“ (29, 2011: 16). Neu in den Top 30 eingestiegen sind „Mathilda“ (30), „Lena“ (28), „Leonie“ (19) und „Lotta“ (17).  

Nur noch selten vergeben werden der Statistik zufolge dagegen traditionelle deutsche Namen wie „Dagmar“, „Christiane“, „Regina“, „Holger“ oder „Volker“. Sie alle wurden 2012 in Dresden lediglich noch ein einziges Mal gewünscht.

Jane Jannke

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