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Sommerpause - Bauleute übernehmen in Schulen und Theatern die Regie

Zahlreiche Autobahnbaustellen Sommerpause - Bauleute übernehmen in Schulen und Theatern die Regie

Während der Sommerpause übernehmen in vielen Schulen und Theatern des Landes Bauarbeiter die Regie. Und auf vielen Straßen und Autobahnen laufen oft gerade im Sommer die Arbeiten auf Hochtouren.

Der seit August 2014 an der Semperoper laufende Umbau des Gastronomiegebäudes zur Studiobühne und Opernkantine wird abgeschlossen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Während der Sommerpause übernehmen in vielen Schulen und Theatern des Landes Bauarbeiter die Regie. Und auf vielen Straßen und Autobahnen laufen oft gerade im Sommer die Arbeiten auf Hochtouren.

SCHULEN: Wenn die letzten in die Ferien entschwunden sind, rücken in vielen Schulen die Bauleute an. Klassenzimmer erhalten einen neuen Anstrich, Sanitäranlagen werden saniert, der Brandschutz wird auf den aktuellen Stand gebracht, Gebäudefassaden erneuert. Die Stadt Dresden etwa investiert in den Sommerferien rund 13,5 Millionen Euro. So wird etwa bis September der Speisesaal der 108. Grundschule für 470.000 Euro erneuert. An neun Schulen werden zum Teil bis Oktober die Sanitäranlagen saniert. In weiteren sechs wird für mehrere Millionen Euro der Brandschutz verbessert. Zwischen den Schuljahren werden aber auch größere Projekte begonnen wie der Bau neuer Schulgebäude, Sporthallen oder Sportanlagen. In Dresden beläuft sich das Volumen der diesen Sommer neu gestarteten Investitionen laut Verwaltung auf etwa 260,3 Millionen Euro. An Leipziger Schulen werden während der Sommerwochen zwischen 10 und 12 Millionen Euro verbaut. Die Projekte an den Schulen in Chemnitzer kosten rund 37,5 Millionen Euro.

STRASSEN: Wenig erfreulich für Reisende mit dem Auto - auch oder vor allem während der Sommermonate wird an Straßen und Autobahnen gebaut. Bundesweit müssen sich die Urlauber laut Bundesverkehrsministerium auf Behinderungen an 548 größeren Baustellen einstellen, auf Sachsen entfallen davon 20. Gebaut wird unter anderem auf der Bundesautobahn A72 (Chemnitz-Hof) zwischen Chemnitz-Süd und dem Kreuz Chemnitz und zwischen Plauen-Süd und der Landesgrenze zu Bayern. Die Fahrbahn der A13 (Dresden-Berlin) wird zwischen dem Dreieck Dresden-Nord und Thiendorf ausgebaut - die Spurbreiten ist in beide Richtungen verringert. Allein vier Baustellen gibt es auf der A4 von Dresden Richtung Görlitz.

THEATER: In der Theaterpause wird an vielen Häusern gehämmert und geputzt. Bis Oktober wird das Dresdner Schauspielhaus für rund zehn Millionen Euro saniert und modernisiert. Der Zuschauersaal wird renoviert, Bestuhlung und Parkett werden repariert, Decke, Brüstungen, Portal und Wände frisch gestrichen, die Bühnentechnik und die Sanitäranlage erneuert, ein Schnürboden wird eingebaut.

An der Semperoper in Dresden ist die Sanierung der Panther-Quadriga über dem Haupteingang abgeschlossen. Noch bis Ende September werden jetzt die Skulpturen Goethes und Schillers am Eingang restauriert. In den Vestibülen werden unter anderem die Malereien, die Marmorierungen und das Terrazzo gereinigt. Der seit August 2014 laufende Umbau des Gastronomiegebäudes zur Studiobühne und Opernkantine wird abgeschlossen.

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Nach knapp zwei Jahren sind die Umbauarbeiten am Gastronomiegebäude der Semperoper beinahe abgeschlossen. Am 16. Oktober soll die Premiere auf der neuen Studiobühne stattfinden. Sechs Millionen Euro sind in das Vorhaben geflossen.

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KULTURPALAST UND KULTURKRAFTWERK: Zwei Großprojekte nähern sich diesen Sommer der Fertigstellung. Im neuen Konzertsaal des Kulturpalastes, von Frühjahr 2017 an die Hauptspielstätte der Dresdner Philharmonie, wird an der Saaldecke gearbeitet. Demnächst werden die Holzfurniere an die Wände montiert. Ende des Jahres soll der Konzertsaal fertig sein.

Im künftigen Dresdner Kulturkraftwerk, ein ehemaliges Kraftwerk, das seit 2014 zur neuen Spielstätte von Staatsoperette und Theater der Jungen Generation umgebaut wird, nähert sich der Innenausbau von Zuschauerräumen, Foyer und Bühnen dem Ende. An der Elektrik wird letzte Hand angelegt. Ende September soll das Foyer öffentlich präsentiert werden. Ab Dezember wird gespielt.

ZWINGER: Eine der prominenteren Baustellen des Landes ist der Dresdner Zwinger. An der Gemäldegalerie Alte Meister wird der zweite Bauabschnitt vorbereitet. Am Wallpavillon steht das Erdgeschoss an, die südliche Treppe wird saniert, Dach und Obergeschoss sind fertig. Am Glockenspielpavillon wird in diesen Wochen auf der Zwingerhofseite ein Gerüst aufgestellt, um die Hermen - das sind mit Skulpturen verzierte Säulen - zu sichern.

RESIDENZSCHLOSS : Im Kleinen Ballsaal des ehemaligen Residenzschlosses sächsischer Kurfürsten und Könige ist im Oktober Termin für eine sogenannten Musterachse, die einen ersten Eindruck von der künftigen Gestaltung des Raumes vermitteln soll. Am Langen Gang, der früheren Gewehrgalerie, wurden Anfang des Jahres der schadstoffbelastete Fußboden und Einbauten im Dach entfernt. Der Raum soll in der Fassung von 1733 mit Renaissanceholzdecke und der historischen Wandbemalung wiedererstehen. In der Rüstkammer im Ost- und Nordflügel hingegen werden letzte Vitrinen für das künftige Museum montiert.

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