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Soldaten erhalten Offizierbrief: Abschlussappell in der Offizierschule des Heeres in Dresden

Soldaten erhalten Offizierbrief: Abschlussappell in der Offizierschule des Heeres in Dresden

Dresden. Insgesamt 262 Offiziersanwärter erhielten am Dienstag ihren Offizierbrief in der Dresdner Offizierschule des Heeres.

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Abschreiten des Abschlussappells: Brigadegeneral und Kommandeur der Offizierschule des Heeres Christian Westphal und Bürgermeister Detlef Sittel (CDU, rechts).

Quelle: Dominik Brüggemann

Die Verleihung im Ehrenhain der Graf-Stauffenberg-Kaserne bildete für 217 Soldaten den Abschluss des ersten Teils ihres Offizierlehrgangs. Weitere 45 Soldaten beendeten einen fünfmonatigen Lehrgang mit dem Titel „Militärfachlicher Dienst“.

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Insgesamt 262 Offiziersanwärter erhielten am Dienstag ihren Offizierbrief in der Dresdner Offizierschule des Heeres.

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Laut Offizierschule wurden alle Teilnehmer in den Fachgebieten Taktik, Politische Bildung, Militärgeschichte und Wehrrecht ausgebildet. Im Anschluss erfolgte die Offizierprüfung. Den 217 Teilnehmern des Offizierlehrgangs Teil 1 steht jetzt ein vierjähriges Bachelor- oder Masterstudium an den Bundeswehr-Universitäten in Hamburg oder München bevor. Danach folgt der zweite Teil des Offizierlehrgangs.

Christian Westphal, Brigadegeneral und Kommandeur der Offizierschule des Heeres, sagte in seiner Rede: „Als Offizier für Deutschland zu dienen, ist alles andere als leicht. Man erwartet viel von ihnen. Man erwartet, dass sie als Offizier genau so geistig wie körperlich fit sind. Man setzt voraus, dass sie Soldaten in schwierigen oder gar gefährlichen Situation führen können und wollen und dabei immer in der Lage sind, Kritikfähigkeit und Loyalität miteinander vereinbaren zu können.“

So erscheine der Dienst in der Dresdner Heeresschule an diesem Tag der Beförderung als vergleichsweise angenehme Anforderung. Aber von der Kulisse und dem klingenden Spiel der Musik solle sich niemand täuschen lassen. „Sie haben verstanden, dass „Wir.Dienen.Deutschland“ mehr einschließt. Man könnte soweit gehen, zu sagen, dass es die Lebenseinstellung verändert“, so der Brigadegeneral in seiner Ansprache. Letztlich seien die Offiziere dank ihrer Ausbildung in der Lage Entscheidungen zu treffen, die unmittelbare Auswirkungen auf Leben und Tod haben können. „Das ist und bleibt das Alleinstellungsmerkmal unseres Berufs“, betonte der Kommandeur.

Auch Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) gratulierte den Soldaten. Stellvertretend für die Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) schritt er gemeinsam den Abschlussappell ab. „Ich danke ihnen dafür einzustehen, dass sie die Freiheit in Deutschland, außerhalb Deutschlands sowie die Freiheit unserer Werteordnung verteidigen“, so der Politiker in seiner Rede gegenüber den Soldaten. Unter den Gästen des Abschlussappells waren auch Vertreter des israelischen und polnischen Militärs.

dbr

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