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Solarwatt in Dresden verhandelt mit Betriebsrat über Stellenstreichung

Solarwatt in Dresden verhandelt mit Betriebsrat über Stellenstreichung

Die Dresdner Solarwatt GmbH hat Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Stellenabbau aufgenommen. „Wir werden das Unternehmen an die Marktsituation anpassen“, sagte Sprecherin Grit Heine am Mittwoch.

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Solarwatt in Dresden (Archiv)

Quelle: Arno Burgi dpalsn

Wie viele Mitarbeiter gehen müssen, könne noch nicht gesagt werden. „Heute haben ja erst die Verhandlungen mit dem Betriebsrat begonnen.“

Angesichts deutlich geringerer Umsätze als erwartet hat die Dresdner Solarwatt GmbH Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Stellenabbau aufgenommen. „Wir werden das Unternehmen an die Marktsituation anpassen“, sagte Sprecherin Grit Heine am Mittwoch. Wie viele Mitarbeiter gehen müssen, könne noch nicht gesagt werden. „Heute haben ja erst die Verhandlungen mit dem Betriebsrat begonnen.“ Unternehmenschef Detlef Neuhaus hatte im „Handelsblatt“ (Mittwoch) von einer angestrebten Mitarbeiterzahl von „deutlich unter 200“ gesprochen.

Derzeit sind bei Solarwatt nach Angaben Heines 324 Menschen beschäftigt.„Wir werden dieses Jahr nur einen Umsatz von 60 bis 70 Millionen Euro erreichen“, sagte Neuhaus dem „Handelsblatt“. Im Frühjahr war er noch von 80 bis 90 Millionen Euro ausgegangen. Grund sei, dass sich der deutsche Solarmarkt in diesem Jahr mehr als halbieren werde.Solarwatt werde deshalb die Neuausrichtung des Unternehmens stark beschleunigen, fügte er hinzu.

Für die verbleibenden Mitarbeiter sieht CEO Neuhaus eine „eindeutig positive Perspektive“. Bei einer konsequenten Umsetzung der Strategie weg von der Massenproduktion und hin zu Systemlösungen für den Eigenverbrauch habe Solarwatt beste Chancen schon 2014 den Turnaround zu schaffen.Solarwatt war im vergangenen Jahr von der Krise der Branche voll erfasst worden und musste Insolvenz anmelden. Mit dem Einstieg von BMW-Großaktionär Stefan Quandt hatten sich die Aussichten aber wieder aufgehellt.

dpa

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