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Solarbranche kämpft ums Überleben - auch Dresdner Solarwatt unter Druck

Solarbranche kämpft ums Überleben - auch Dresdner Solarwatt unter Druck

Die deutsche Solarbranche gerät immer stärker unter Druck. Nach dem Aus mehrerer Firmen - unter anderem meldete der einstige Branchenprimus Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen Insolvenz an, kündigte nun auch First Solar an, sein Werk in Frankfurt/Oder zu schließen.

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Die deutsche Solarbranche gerät immer stärker unter Druck - und das, obwohl immer mehr Häuser mit den Modulen ausgerüstet werden.

Quelle: dpa

1200 Arbeitsplätze könnten wegfallen. Auch das Dresdner Unternehmen Solarwatt spürt die Krise. Die Umsätze des Dresdner Solarmodulherstellers sind 2011 auf unter 200 Millionen Euro abgesackt. Die Firma schreibt rote Zahlen.

Die jahrelange Förderung durch den Staat hat der deutschen Solar-Branche nicht zum Durchbruch verholfen. Vor allem der Osten ist vom Niedergang der Branche betroffen. Daher kritisieren vor allem Ost-Regierungschefs die aktuell geplanten Kürzungen der Solar-Fördergelder:

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) droht indirekt mit einer Ablehnung der Subventionskürzungen im Solarbereich im Bundesrat. „Für die Solarindustrie geht es derzeit ans Eingemachte, weil die Märkte tief verunsichert sind", sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung". Selbst bei einigermaßen gesicherten Rendite-Erwartungen sei „kaum Kapital aufzutreiben".

Haseloff betonte, jetzt seien sehr schnell deutliche Worte des Wirtschafts- und auch des Umweltministers erforderlich, um Klarheit darüber zu gewinnen, wie sich die Bundesregierung zur Solarbranche positioniert. „Davon hängt auch unser Abstimmungsverhalten im Bundesrat ab. Wir müssen vermeiden, dass das Ganze wie ein Kartenhaus zusammen fällt."

Die Sprecherin der ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten, Iris Gleicke, warnte gegenüber der Zeitung vor „einem drohenden Ende des solaren Zeitalters in Ostdeutschland". Die Abstimmung über die Kürzung der Solarförderung ist für den 11. Mai geplant. Der Bundestag hat bereits mit Ja votiert.

hw / dpa

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