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Softwarefirma Comarch startet in Dresden mit neuem Rechenzentrum

Softwarefirma Comarch startet in Dresden mit neuem Rechenzentrum

Das in Polen beheimatete Software-Unternehmen Comarch eröffnet heute seinen neuen Deutschlandsitz nebst einem Rechenzentrum in Dresden - und erhofft sich von der zwölf Millionen Euro teuren Investition einen Wachstumsschub auf dem deutschen Markt.

"Wir sehen hier für unsere Produkte noch erhebliches Potenzial", sagte Christoph Kurpinski, Chef der Comarch Software und Beratungs AG.

2012 hatte das Unternehmen im deutschsprachigen Raum knapp 50 Millionen Euro Umsatz und - nach verlustreichen Vorjahren - auch wieder Gewinne geschrieben. Bisher konnte Comarch vor allem bei großen Telekommunikations-Konzernen mit seinen Nischenprogrammen punkten. "Telekom, Vodafone, E plus - in all diesen Unternehmen arbeitet Software von uns, auch wenn das kaum einer weiß", sagte Kurpinski. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Programme, die Zähler aus der Ferne auslesen, Servicepartner koordinieren, Netzwerke steuern und weitere ähnliche Spezialaufgaben lösen.

Inzwischen aber will sich Comarch neue Marktsegmente erobern: Vor allem Mittelständlern, aber auch Freischaffenden möchten die Entwickler die "Dresdner Rechner-Wolke", die "Cloud" schmackhaft machen. Dahinter steckt die Idee, dass der Kunde gar keine Buchhaltungsprogramme mehr mit all demn daran hängenden Anschaffungs- und Wartungskosten auf seinen Betriebs-PCs installiert, sondern sich diese Programme monatsweise per Internetleitung mietet - in dem Umfang, den er gerade braucht.

Auf den ersten Blick sieht es für den Buchhalter im Kundenunternehmen so aus, als ob er an einem normalen Rechnungsprogramm sitzen würde. Tatsächlich aber ruft er bei solch einer Cloud-Lösung nur sein Internetprogramm (Browser) wie etwa den Internet Explorer auf, gibt Daten ein und wertet sie aus. Die aufwändigen buchhalterischen Berechnungen im Hintergrund laufen aber ganz woanders ab, nämlich im neuen Dresdner Rechenzentrum, das per Internetleitung Kontakt zum Kunden hält.

In Dresden lässt die polnische Muttergesellschaft zudem neue Software- und Servicepakete speziell für den deutschen Mittelstand entwickeln. Dabei setzt das Unternehmen stark auf den Universitäts- und Hightech-Standort: "Wir suchen derzeit händeringend nach Ingenieuren, vor allem in der Entwicklung", betonte Kurpinski. "Wir hoffen da zum Beispiel auf Absolventen der TU Dresden."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.04.2013

Heiko Weckbrodt

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