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So wenig Sonne gab?s in Dresden seit 1951 nicht

So wenig Sonne gab?s in Dresden seit 1951 nicht

Bis zum astronomischen Frühlingsbeginn sind es noch 20 Tage, meteorologisch allerdings beginnt die Jahreszeit, in der es wieder zu Grünen und zu Blühen beginnt, heute.

Das allein schon ist ein Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen, denn rein wettermäßig kann es jetzt nur noch besser werden. Der zurückliegende Winter kann vor allem mit einem Superlativ aufwarten: Er geht definitiv in die Statistik als sonnenscheinärmster Winter seit 1951 - dem Beginn der flächendeckenden Messungen in Deutschland - ein.

Sonnenscheindauer

Was jeder gemerkt haben dürfte, kann Petra Fude, Leiterin der Flugwetterwarte in Klotzsche ganz speziell für Dresden mit Zahlen belegen: "Wir registrierten an der Flugwetterwarte im zurückliegenden Winter insgesamt nur 110,2 Sonnenstunden. Wobei der Dezember mit 59,5 Stunden (129 Prozent bezogen auf den langjährigen Mittelwert) noch positiv hervorsticht. Im Januar wurden nur 53 Prozent des langjährigen Mittelwertes erreicht, im Februar gar nur 28 Prozent!"

Günter Gräbner, pensionierter Flugwetterwartenmitarbeiter, der auch hobbymäßig seit 1969 akribisch eine Wetterstatistik führt, macht es noch etwas konkreter: "Im Januar gab es 29,7 Stunden Sonne, normal sind 55,7 Stunden. Im Februar liegt der langjährige Mittelwert bei 75,2 Stunden Sonne. Diesen Februar waren es bis zum 27. Februar 21 Stunden. Das letzte Mal richtig die Sonne gesehen haben wir in Dresden am 22. Februar für sechs bis neun Minuten. Den letzten richtigen Sonnentag gab's am 7. Februar. Da lachte 8,6 Stunden die Sonne.. Einen Vorteil hatten jedoch die Wolken jetzt im Februar: Sie verhinderten, dass beim vorherrschenden Hoch die Luft zu sehr abkühlen konnte. "Ansonsten hätten wir noch mehr gefroren", sagt Günter Gräbner. Es gibt eben immer eine positive Seite.

Niederschläge & Temperatur

"Dieser Winter war niederschlagsreich. Alle drei Monate übertrafen die langjährigen Mittelwerte", weiß Flugwetterwartenchefin Petra Fude. "Der gesamte Winter war um 20 Prozent feuchter als normal", ergänzt Gräbner. Der Tag mit dem meisten Schneezuwachs (10 cm) gab's am 24. Februar. An diesem Tag wurde auch die höchste Schneehöhe des Winters - 33 cm - erreicht. Laut Petra Fude gab es in Klotzsche an 62 Tagen eine Schneedecke, im sehr schneereichen Winter 2010/11 waren es 64 Tage und 40 cm maximale Schneehöhe. Die Temperatur betreffend sticht der vergangene Winter nicht sonderlich hervor. Die höchste Temperatur wurde mit 15,2 Grad Celsius am 25.12. gemessen, die niedrigste mit -12,3 Grad Celsius am 8.12. und am 25.1. Dafür bot uns Petrus einen anderen Höhepunkt: ein Wintergewitter am Abend des 31. Januar.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.03.2013

Catrin Steinbach

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