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So schön wird das Lahmann-Sanatorium in Dresden

So schön wird das Lahmann-Sanatorium in Dresden

So langsam wird es ernst auf dem Gelände des Lahmann-Sanatoriums. Denn wenn nichts mehr schief geht, kann die Sanierung des riesigen Areals auf dem Weißen Hirsch in einem Monat richtig starten.

In einem Schreiben an die Interessenten der zahlreichen Eigentumswohnungen kündigte Baywobau-Chef Bernd Dietze jetzt den Verkaufsstart an.

Im Vorfeld wurde ein Hochglanzprospekt erarbeitet, der detaillierte Einblicke in die Planungen ermöglicht. Die DNN zeigen hier einige der brandneuen Visualisierungen aus dem Prospekt exklusiv. Gut zu erkennen ist beispielsweise, wie die Baywobau den Heinrichshof denkmalgerecht zu sanieren gedenkt. In der 1897 errichteten Villa lebte der Gründer des Lahmann-Sanatoriums, der Naturheilkundler Heinrich Lahmann (1860-1905), zusammen mit seiner Familie. Dietze will in dem Schmuckstück vor allem die historisch wertvollen Bleiverglasungen an den Fenstern und die Holzvertäfelungen an den Wänden und Decken erhalten.

Die Grenze zwischen Tradition und Moderne wird derweil am alten Herrenbad überschritten. Denn dessen markanter Wasserturm erhält als Pendant einen architektonisch außergewöhnlichen, siebenstöckigen Zwillingsturm mit äußerst dynamischen Fensterformen. Den Charakter der einstigen Kuranlagen spürt man dagegen vor allem im geschwungenen Ensemble des Damenbads, das vom Doktor- und Hirschhaus flankiert wird. Bei ihren Planungen setzt die Baywobau, die über 40 Millionen Euro in das Vorhaben investiert, auf zahlreiche großzügige Gartenbereiche. Insgesamt entsteht so vor den Toren der Dresdner Heide Wohnraum für bis zu 250 Menschen. Die Preise für die Eigentumswohnungen schwanken nach DNN-Informationen zwischen 2850 und 4400 Euro pro Quadratmeter. Die geplanten Einfamilienhäuser kosten bis zu 695000 Euro. Dietze spricht in seinem Brief an die Interessenten von "im Markt liegenden Preisen", was nicht selbstverständlich sei angesichts der Tatsache, dass die Baywobau auf dem verfallenen Areal unter anderem die Infrastruktur komplett neu anlegen muss und in den Altbauten Sanierungskosten von über 2000 Euro pro Quadratmeter keine Seltenheit sein dürften. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erholten sich Gäste aus ganz Europa im Lahmann-Sanatorium, zum Beispiel Zarah Leander.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.03.2013

Stephan, Christoph

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