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Sezieren am Monitor – TU-Dresden präsentiert neues Highlight

Wissenschaft Sezieren am Monitor – TU-Dresden präsentiert neues Highlight

Am Institut für Anatomie an der TU Dresden gewährt jetzt ein „virtueller Seziertisch“ einzigartige Einblicke in den menschlichen Körper. Der sogenannte „Anatomage-Table“ wird künftig als Ergänzung im Präparierkurs und bei Tutorien der Mediziner und Zahnmediziner sowie bei Anatomie-Lehreinheiten für andere Berufsgruppen eingesetzt.

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Quelle: dpa

Dresden.  Am Institut für Anatomie an der TU Dresden gewährt jetzt ein „virtueller Seziertisch“ einzigartige Einblicke in den menschlichen Körper. Der sogenannte „Anatomage-Table“ wird künftig als Ergänzung im Präparierkurs und bei Tutorien der Mediziner und Zahnmediziner sowie bei Anatomie-Lehreinheiten für andere Berufsgruppen eingesetzt.

Das tischgroße Gerät besitzt einen horizontalen Bildschirm auf dem man mittels lebensgroßer 3D-Darstellungen einen Überblick über dei Lage von Knochen, Muskeln, Organen, Blutgefäßen oder Nervenfasern hautnah erleben kann. Die einzelnen Körperbestandteile lassen sich dann auf dem Hightech-Gerät einzeln oder mit anderen Strukturen zusammen darstellen. Die Bilder stammen zum Großteil aus realen Schnittbildern, CT-Aufnahmen oder aus dem MRT.

„Wir freuen uns sehr, dass die Medizinische Fakultät nun auch dieses besondere Lehrangebot unterbreiten kann, das für Studierende und Lehrende gleichermaßen viele Vorzüge bietet. Es bedeutet für die Anatomie und die anderen Anwender eine neue Stufe in der Qualität der Ausbildung“, sagt Professor Richard Funk, Direktor des Institutes für Anatomie der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus.

Das Gerät wurde vom gleichnamigen US-Hersteller in Zusammenarbeit mit Anatomen der Universität Stanford entwickelt und ist in den USA an den großen Universitäten mittlerweile ein beliebtes Lehrmittel. Ab sofort können nun auch Dresdner Studenten in den Genuss des „virtuellen Seziertisches“ kommen. Bedient wird es wie ein riesiges Tablet mittels Wisch-Bewegungen. Das Bildsignal kann auch an einen Beamer übermittelt werden und ist somit auch für Vorlesungen geeignet.

Finanziert wurde der „Anatomage-Table“ aus Mitteln der Medizinischen Fakultät, des Institutes für Anatomie, der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie sowie der TU Dresden.

Sebastian Burkhardt

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