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Seit zwanzig Jahren Striezelmarktbaum-Beauftragter: Andreas Deppner im Gespräch

Seit zwanzig Jahren Striezelmarktbaum-Beauftragter: Andreas Deppner im Gespräch

„So etwas ist in meinen ganzen 20 Dienstjahren noch nicht passiert“. Andreas Deppner von der Baumpflegefirma mit dem gleichen Namen hatte ein aufregendes Wochenende.

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Andreas Deppner

Quelle: Julia Vollmer

Am Samstagfrüh pünktlich um 7 Uhr reisten Deppner und seine Kollegen ins beschauliche Kreischa. Es sollte eine Routinearbeit werden, schließlich hatten er und seine Männer schon fast 20 Mal einen Striezelmarktbaum gefällt und zum Altmarkt transportiert. Doch dann der Schock: „Der Baum hin schon fest zwischen dem Kram und dem Lader und knickte er plötzlich auseinander“, erzählt Deppner. „Wir waren froh, dass niemanden etwas passiert ist, immerhin wiegt der Baum eine ganze Menge“.

Während die Mitarbeiter der Stadt nach einer Ersatzfichte fahndeten, kümmerten sich Andreas Deppner mit seinem Team um den Abtransport der Unfallfichte. Die Äste bekommen wie in jedem Jahr die Elefanten des Dresdner Zoos auf den Teller, der Stamm wurde auf einer Deponie entsorgt. Als feststand der neue Baum kommt aus Klipphausen, hieß es, alle Mann rein ins Auto und auf geht es. Am Ort des Geschehens angekommen, bereitet die Hanglage mit einem Gefälle von rund sieben Prozent Probleme, berichtet der Profi. „Wir hatten am Samstagnachmittag nicht genug Material mit, um den Kran so zu sichern, dass er waagerecht auf dem Hang steht und mussten die Aktion gegen 16 Uhr abbrechen“, weiß Andreas Deppner.

Der freie Sonntag war dahin, soviel war klar. „Für uns ist natürlich klar, dass wir auch am Sonntag den Baum nach Dresden bringen. Meine Männer würden sich aber sicher über ein Extradankeschön der Verwaltung freuen“, grinst der Baumpfleger. Sonntagfrüh um acht Uhr standen Deppner und sein Team wieder am Hang parat und mit der richtigen Technik gelang das Fällen und Verladen des Baumes. Mit dem Kleintransporter waren die Männer von der Baumpflegefirma dann aber lange vor der Fichte auf dem Altmarkt. Nun hieß es warten. Aufatmen auf allen Seiten, als um 16.15 Uhr der Baum endlich kam.

Julia Vollmer

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