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Seit 2005 unterstützt das Bauforum Dresden Hausbauer

Gemeinsam bauen und leben Seit 2005 unterstützt das Bauforum Dresden Hausbauer

Seit zehn Jahren verhilft das Bauforum Dresden Menschen zu ihrem Wohneigentum. In Zeiten steigender Mietpreise und den momentan günstigen Zinsen lohnt sich der Wohnungskauf. Alleine bei großen Wohnflächen stiegen seit 2011 die durchschnittlichen Mietpreise um mehr als 40 Prozent.

Dresden. Seit zehn Jahren verhilft das Bauforum Dresden Menschen zu ihrem Wohneigentum. In Zeiten steigender Mietpreise und den momentan günstigen Zinsen lohnt sich der Wohnungskauf. Alleine bei großen Wohnflächen stiegen seit 2011 die durchschnittlichen Mietpreise um mehr als 40 Prozent. Dies belastet vor allem die finanzielle Situation von Familien - so gilt die Mietpreisbremse bei der Neuvermietung von Wohnungen in Dresden immer noch nicht.

Das Bauforum ist vor allem für so genannte Baugemeinschaften interessant. Das sind Zusammenschlüsse von Bauherren, welche zusammen ein Grundstück kaufen und gemeinsam den Architekten, sowie Baufirmen beauftragen. Das Bauforum Dresden bildet die Plattform, auf der sich die Interessenten vorab kennenlernen und zusammenschließen können. Darüberhinaus begleiten die Vorsitzenden, Marion Kempe und Clemens Deilmann, und insgesamt 39 aktive Mitglieder die Baugemeinschaften vom Vertragsabschluss über den Grundstückskauf bis hin zum Baubeginn. Danach helfen sie bei Problemen.

"Unser Wohnhaus sollte verkauft und saniert werden - uns drohte der Rausschmiss", erklärt Moritz Birke. "Wir entschieden uns als Hausgemeinschaft zum Kauf. Jetzt haben wir die Gewissheit, dass uns weder gekündigt wird, noch die Mieten steigen." Die zwölf Mietparteien wurden so zu Eigentümern. Sie können das Haus in der Bischofswerdaer Straße samt Grundstück nach ihren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten.

Für viele ist dies die einzige bezahlbare Alternative zum Eigenheim am Standrand. Durch die Größe der Bauvorhaben können bessere Konditionen bei Architekten, Firmen und Handwerkern ausgehandelt werden - der Preis fürs Bauen ist für jede Partei ungefähr 20 Prozent günstiger als beim Eigenheim.

Bisher begleitete der Verein 17 Bauvorhaben für über 130 Familien und Mietparteien. Die ehemalige Architektin und Geschäftsführerin Marion Kempe betreut momentan sechs Projekte. Sie arbeitet mittlerweile hauptberuflich für das Bauforum.

Der Verein wurde vor mehr als zehn Jahren von Clemens Deilmann ins Leben gerufen. Er ist Professor am Leibniz-Institut und leitet den Forschungsbereich über Siedlungsstrukturen. Er habe sich schon immer für diese Form des Bauens beim Freistaat und der Landeshauptstadt eingesetzt. Er stieß aber auf wenig Zustimmung, da es nicht in das bisherige Investitionskonzept der CDU passte. Mittlerweile habe sich das politische Klima verbessert.

Der Sprecher für Stadtentwicklung der Grünen-Fraktion im Stadtrat Thomas Löser ist der Meinung, dass Baugemeinschaften die Stadtgesellschaft bereichern würden. Das Konzept des gemeinsamen Bauens stifte eine Gemeinschaftsidentität und ermögliche es Bürgern sich aktiv an Bauvorhaben in Dresden zu beteiligen.

www.bauforum-dresden.de

Paul Felix Michaelis

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