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Sechs Unternehmer wollen Werft Laubegast retten

Sechs Unternehmer wollen Werft Laubegast retten

Um die traditionsreiche, aber insolvente Schiffswerft Dresden-Laubegast doch noch zu retten, haben sich nun sechs sächsische Unternehmer aus dem Stahl-, Sanitär, Maschinen- und Holzbau genossenschaftlich zusammen getan.

Dafür haben sie am 25. April die "Schiffswerft Dresden/Laubegast eG" gegründet, die für die Werft mitbieten und - so die ausdrückliche Ansage - "Arbeitsplätze erhalten" soll.

"Das Traditionsunternehmen muss fortgeführt, Erfahrungen und Kenntnisse der Mitarbeiter genutzt und erhalten werden", erklärte Mitinitiator Peter Hänel von der Dresdner "Hänel Peter Stahl- und Feineisenbau". Ähnlich sieht das die aus Dresden stammende Chemnitzer Immobilienkauffrau Gesine Matthes. "Die Werft hat Alleinstellungsmerkmale, die es zu retten lohnt", sagte sie. Sie verwies auf die deutschlandweit einmalige Slipanlage, die bis zu fünf Schiffe zu Wasser lassen könne, vor allem aber auf das "besondere Know-How der Werft-Fachleute in der Reparatur von Dampfmaschinen".

Die Werft selbst hat ihre Arbeit inzwischen eingestellt (DNN berichteten), die 20 Mitarbeiter sind nun arbeitslos. Die Vertreter der neuen Genossenschaft haben laut eigenen Angaben inzwischen die Werft besichtigt, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, und ein Grobkonzept für die Übernahme erstellt, das in den nächsten Tagen und Wochen gemeinsam mit der Sparkasse, der Stadt und der Sächsischen Dampfschifffahrt verfeinert werden soll, wie Matthes erklärte. Im Kern ist vorgesehen, dass die Genossenschaftler die Werftmitarbeiter in ihre einzelnen Firmen übernehmen und dann je nach Auftragslage bei sich oder auf der Werft einsetzen.

Insolvenzverwalter Franz-Ludwig Danko bestätigte die Kontakte zur Genossenschaft, enthielt sich aber einer Bewertung des Konzepts. Man sei weiterhin mit mehreren Interessenten im Gespräch, unterstrich Danko-Sprecher Sebastian Glaser. hw

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.04.2013

Heiko Weckbrodt

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