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Schwulenverband und Akademie empört über Äußerungen Lewitscharoffs

Schwulenverband und Akademie empört über Äußerungen Lewitscharoffs

Der deutsche Lesben- und Schwulenverband und die Berliner Akademie der Künste haben schockiert auf Sibylle Lewitscharoffs Äußerungen zur künstlichen Befruchtung reagiert.

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Sibylle Lewitscharoff hatte im Reagenzglas gezeugte Kinder als „zweifelhafte Geschöpfe“ bezeichnet.

Quelle: dpa

„Das ist ein fieser Angriff auf alle Familien, die wie viele Regenbogenfamilien auf dem Wege der Insemination Kinder bekommen“, erklärte Schwulen-Verbandssprecherin Renate Rampf am Donnerstag in Berlin.

Als Schriftstellerin wisse Lewitscharoff, was Worte anrichten könnten. „In diesem Wissen spricht sie den Kindern die Würde ab. Das ist nicht dämlich, sondern Hass - eine Sprache, die wir sonst nur von Verwirrten oder Fundamentalisten kennen.“ Lewitscharoff hatte im Reagenzglas gezeugte Kinder als „zweifelhafte Geschöpfe“ bezeichnet.

Der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck, erklärte: „Wir weisen den menschenverachtenden Ton und Gestus der Dresdener Rede von Sibylle Lewitscharoff aufs Schärfste zurück.“ Bei allem Respekt vor der privaten Meinung der Autorin teile er mit dem Schriftsteller Ingo Schulze die Meinung, dass es „ungeheuerlich“ und „in jeder Weise inakzeptabel“ sei, künstlich gezeugte Kinder als „Halbwesen“ zu bezeichnen.

dpa

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